Open-Xchange in Verhandlungen mit Microsoft

EnterpriseOpen SourceSoftware

Für Rafael Laguna de la Vera, CEO und President von Groupware-Anbieter Open-Xchange, war die Kooperation mit dem Hoster 1&1 nicht das Ende der Fahnenstange. Um auch morgen noch Geld zu verdienen, will der Open-Source-Pionier sich sogar mit dem Hauptrivalen Microsoft verbünden.

silicon.de: Was kommt danach?

Laguna: Die nächsten Schritte könnten in der Anbindung von Kleinrechnern wie dem EeePC liegen, in der kompletten Integration aller Geräte, der Integration von privaten und geschäftlichen Daten sowie in der Einbindung von noch mehr Dokumentenformaten in die Ordnungssysteme, etwa im Mailbereich. Auch im Navigationssystem würde etwa eine Einbindung Sinn machen, nach dem Motto: “Fahre mich zu meinem 3-Uhr-Termin”. Leider werden nie alle Menschen Open-Xchange verwenden, auch wenn wir überall einzubinden wären, deshalb ist die Offenheit so wichtig.

Damit Open-Xchange sozusagen der “Datenknoten” aller Informationen des Anwenders werden kann, ist eine Integration in fremde Dienste, Systeme, Datenbanken usw. wichtig. Wir können das gut, weil wir selber offen sind. Diese Offenheit geht sogar so weit, dass wir mit Microsoft und Microsoft mit uns redet. So kommen wir unserem Ziel näher, dass der Kunde ein einziges Informationszentrum von uns erhält, aus dem er alles ersehen und ansteuern kann. Dafür müssen wir auch die Systeme der Konkurrenz perfekt integrieren können. Wir hoffen, dass diese Gespräche schon innerhalb der nächsten zwölf Monaten zu Ergebnissen führen.