Google und Microsoft wollen Online-Patientendaten schützen

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Google und Microsoft haben sich der so genannten “Connecting for Health”-Initiative angeschlossen. Diese von mehr als 100 verschiedenen Interessensgruppen aus dem US-Gesundheitsbereich getragene Kampagne setzt sich unter anderem für Datenschutz und -sicherheit im IT-Gesundheitssektor ein.

Diese Einschätzung bestätigen auch erste Tests von Googles Online-Gesundheitsdienst Google Health in US-Kliniken. So gestaltet sich vor allem die Annahme der Gesundheitsplattform bei den Patienten als überaus schleppend. Beispielsweise zog Google Health im Rahmen des Testbetriebs am Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston in den ersten Wochen nach dem Start nur 150 Patienten an. Die Klinik selbst hat aber mehrere hunderttausend Patienten. “Zentrales Hemmnis in diesem Zusammenhang ist sicherlich das derzeit noch fehlende Vertrauen innerhalb der Patientenschaft in Bezug auf solche neuartigen Dienste”, stellt Nedbal fest. In Deutschland seien die Bürger in dieser Hinsicht traditionellerweise noch vorsichtiger als in den USA.

Erst rund zwei Monate ist es her, dass Google seinen Online-Gesundheitsdienst Google Health in den USA gestartet hat. Auf dem Portal haben Nutzer die Möglichkeit, persönliche Profile und eine virtuelle Krankenakte anzulegen, in der die wichtigsten medizinischen Daten gespeichert werden. Diese können dann in weiterer Folge an Ärzte weitergegeben werden. Neben der Datenbank verfügt der Dienst auch über eine Suchfunktion, mit deren Hilfe sich Nutzer über bestimmte Krankheiten, Ärzte, Medikamente und andere gesundheitsrelevante Themen informieren können. Auch Microsoft hat bereits im Oktober vergangenen Jahres die Beta-Version seines ähnlich angelegten Webdienstes ‘HealthVault’ gestartet.

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