AMD in Not: Riesenabschreibung im laufenden Quartal

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Der Chiphersteller mit großen Fertigungsanlagen in Dresden kommt einfach nicht aus den roten Zahlen. Advanced Micro Devices (AMD) teilte am Freitag in einer Pflichterklärung für die US-Börsenaufsicht SEC mit, dass man im laufenden Quartal 948 Millionen Dollar abschreiben muss.

Die AMD-Aktie hat in den letzten zwölf Monaten glatt zwei Drittel an Wert verloren. Dabei hatte das Unternehmen seinen nun übermächtigen Rivalen Intel noch vor wenigen Jahren mit seinem Opteron das fürchten gelehrt. Der Server-Chip Barcelona hätte diese Erfolgsgeschichte fortschreiben sollen – leider verspätete er sich durch einen unmittelbar vor dem Launch entdeckten Fehler deutlich.

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AMD beeilte sich, auch etwas positives zu vermelden: Mit dem Verkauf von nicht mehr benötigten Fertigungsanlagen habe man 190 Millionen Dollar gemacht.

Das erste Quartal 2008 jedenfalls gehörte klar Intel. Laut einer Analyse der Marktforscher von iSuppli gehörten Intel im ersten Quartal 79,7 Prozent des Marktes. ADM hingegen kam im ersten Quartal auf 13 Prozent. Das war aber schon vergleichsweise gut, denn im Vergleichsquartal 2007 gehörten AMD lediglich 10,9 Prozent des weltweiten Umsatzes mit Chips.

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