SAP-Support wird teurer – aber auch besser?

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Ab Januar 2009 wird das Serviceprogramm ‘SAP Enterprise Support’ auf alle Kunden ausgeweitet. Damit gelten auch für mittelständische Anwender die gleichen Tarife wie für große Konzerne. SAP begründet die Preiserhöhung mit “gestiegenen Anforderungen serviceorientierter Architekturen (SOA) und der zunehmenden Verbreitung unternehmensübergreifender Geschäftsnetzwerke”.

Doch nicht alle Beteiligten sind sich im Bezug auf den Mittelstand so sicher wie Hommel. “Für den Großteil der mittelständischen Unternehmen könnte der Enterprise Support überdimensioniert sein”, so die Befürchtung von Professor Karl Liebstückel, Vorstandsvorsitzender der deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG). Inwiefern sich das neue Konzept für den Mittelstand eignet, aus dem sich ein Großteil der DSAG-Mitgliederbasis rekrutiert, werde derzeit noch in einer Workshop-Reihe anhand von praktischen Beispielen geprüft.

“Niemand nimmt gerne Preissteigerungen in Kauf. Deshalb richtet sich unser Augenmerk darauf, zu identifizieren, inwiefern das im Enterprise Support enthaltene Mehrangebot für Kunden zu einem echten Mehrwert führt und ihre Anforderungen abdeckt”, erklärt Liebstückel.

Die Diskussionen mit SAP seinen noch nicht abgeschlossen. So bestehe etwa noch Klärungsbedarf, “wie SAP die mit dem Enterprise Support verbundenen gestiegenen Qualitätsanforderungen organisatorisch abdecken will”.

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