Das Ende der Ära Smartphone naht

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Der Smartphone-Markt ist in den vergangenen Monaten regelrecht explodiert. Geräte gibt es inzwischen für nahezu alle Bedürfnisse, egal ob Musik-Fans, Hobby-Fotograf oder klassischer Business User. Hinzu kommen Netbooks, ultra-portable PCs und alles was irgendwie dazwischen liegt. In Zukunft jedoch können wir diese und andere Gadgets vergessen, sagt Lee Williams, Executive Director der Symbian Foundation.

“Anwender betrachten diese Produkte heute als reine Service-Lieferanten”, sagte der Manager der Symbian Foundation. Es gehe um die nahtlose Anbindung an soziale Netzwerke, Communitys oder den Arbeitsplatz. “Ich würde sagen, dass sind alles Dienstleistungsfragen. Der Schlüssel ist wieder einmal die Software.”

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Was die Optik der ‘Post-Smartphone-Ära’ betrifft denkt Williams vor allem an kleine Gegenstände, die sich in Accessoires wie Brille oder Schmuck integrieren lassen. “In drei, vier oder fünf Jahren hat man vielleicht nur noch eine Perle am Ohr oder in der Brille und den Bluetooth-Empfänger in der Tasche. Wenn man Abends ausgeht und die Brille dafür ablegt, kann man die Perle dann an einem Armband tragen.” Für Freunde, Kollegen und Familie wäre man so rund um die Uhr erreichbar.

Ähnliches beschreibt auch Forrester-Analyst Ian Fogg in seinem Bericht “The ‘Smartphone’ is dead: Long live smart phones and smart gadgets”. Demnach unterscheiden Anwender nicht mehr nach Produktkategorien wie ‘Voice Phone’, ‘Smartphone’ oder ‘Feature Phone’. Vielmehr achteten sie zunehmend auf die Internet-Marken, mit denen das Gerät kompatibel ist, zum Beispiel Ebay, Facebook, Flickr oder Google.

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