Jedes zweite Unternehmen nutzt Unified Communications

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Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen hat bereits eine Unified-Communications-Lösung im Einsatz oder plant deren Einführung. Zu diesem Ergebnis kommt ein Berlecon-Report zum Thema ‘Perspektive Unified Communications – Wie weit sind deutsche Unternehmen?’, der am 27. Mai in München vorgestellt wurde.

Das technische Zusammenwachsen von IT und TK spiegelt sich auch in der Organisationsstruktur wider: 84 Prozent der Unternehmen haben eine integrierte ITK-Abteilung oder planen dies innerhalb der nächsten zwei Jahre. Dennoch unterscheidet sich der Stellenwert von IT und TK weiterhin: Während die IT die Geschäftsbereiche und ihre Prozesse aktiv unterstützen soll, herrscht mit Blick auf die TK häufig noch eine operative Sichtweise vor. Immerhin erkennt mehr als die Hälfte der Unternehmen den strategischen Stellenwert von IT und TK an.

Auch wenn in der Mehrzahl der Fälle (82 Prozent) die ITK-Abteilungen die Treiber bei der UC-Einführung sind, werden die Entscheidungen über die finanzielle, technische und organisatorische Umsetzung überwiegend vom Management und der Geschäftsführung (87 Prozent) getroffen. Kurzfristig umsetzbare Lösungen, mit denen drängende Herausforderungen gemeistert werden, sind vielerorts bereits im Einsatz. Unternehmensweite Lösungen jedoch erfordern Überzeugung und ein langfristiges Engagement der obersten Führungsebene.

Gründe für UC
Gründe für die Einführung von Unified Communications.
Foto: Berlecon Research

Unternehmen erwarten sich von UC vor allem eine bessere Kommunikation mit Kunden (73 Prozent) sowie eine effizientere Vernetzung der Mitarbeiter (68 Prozent). Ein zentraler Grund für die UC-Einführung ist die Optimierung von Geschäftsprozessen (67 Prozent), um die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern. Die Hälfte der Unternehmen führt UC aber auch ein, um Kosten zu sparen.

Als Hürde für UC-Projekte sehen die Befragten die Budget-Restriktionen aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage (36 Prozent). Neben dem finanziellen Aufwand, der immerhin für 40 Prozent eine beachtliche Rolle spielt, sieht man die notwendige Veränderung der Kommunikationskultur als ernst zu nehmende Herausforderung (31 Prozent).

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