AMDs Istanbul spart auf sechs Zylindern

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Mit dem neuen sechskernigen Prozessor bringt AMD eine neue Server-CPU gegen den übermächtigen Xeon von Intel in Stellung. Das Hauptargument des kleineren Konkurrenten sind die wegen geringerer Stromaufnahme niedrigen Betriebskosten.

Das Dual Dynamic Power Management ergänzt diese Funktion und sorgt dafür, dass trotz Frequenzanpassung jeder Anwendung die maximale Rechenleistung zur Verfügung steht. Das Power Management kann zudem die Leistungsaufnahme im Leerlauf optmieren.

Um nicht einzelne Bereiche auf dem Silizium zu überhitzen sorgt CoolCore für ausgewogene Lastenverteilung über die sechs Kerne hinweg. Mit dem PowerCap Manager kann der Administrator über das BIOS zudem den maximalen Stromverbrauch eines Kerns festlegen.

Zur Markteinführung stehen drei Opterons für 2-Wege-Systeme mit Taktraten von 2,2, 2,4 und 2,6 GHz zur Verfügung, die 455 Dollar (Opteron 2427) beziehungsweise 698 Dollar (Opteron 2431) und 989 Dollar (Opteron 2435) kosten. Für den auf 2,4 GHz getakteten Opteron 8431 verlangt AMD 2149 Dollar, für den 2,6 GHz schnellen Opteron 8435 sind es 2649 Dollar. Beide Prozessoren sind für Systeme mit vier oder acht Sockeln bestimmt.

Erste Server mit den neuen Sechs-Kern-Opterons werden voraussichtlich im Lauf des Monats von Cray, Dell, HP, IBM und Sun Microsystems erhältlich sein. In der zweiten Hälfte 2009 folgen stromsparende HE- und EE-Versionen des Server-Prozessors sowie Hochleistungsmodelle mit der Bezeichnung SE.

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