IT-Manager: Die zehn gefährlichsten Spezies

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Während meiner Reisen durch die unwegsamen Gefilde der Informationstechnologie entdeckte ich unbekannte und gefährliche Spezies von IT-Managern. Einige davon sind mittlerweile vom Aussterben bedroht, andere können in Gefangenschaft nicht gehalten werden. Im Folgenden stelle ich die zehn gefährlichsten Spezies vor.

Procurator Illigitimus Maximus

Die Spezies heißt auch ‘Mittelmäßig-und-Gemein-Manager’. Seine Idee von einem guten Manager besteht darin, hart und fair zu sein. Er ist weder das Eine noch das Andere. Er ist Chef, weil er jahrelang an den Frackschößen seines Vorgängers klebte oder die Stelle durch einen Unfall frei wurde. Das Problem des Illigitimus Maximus ist, dass er eines Tages einen Fehler machen wird. Wenn er das Team darum bittet, ihm aus der Bredouille zu helfen, wird er auf taube Ohren stoßen.

Procurator Impatiens

Auch bekannt als ‘Der-Zwei-Minuten-Manager’. Diese Spezies brüllt am Freitag, 17.00 Uhr, nach einem Bericht, der bis Montag früh vorliegen soll. Als Mitarbeiter muss man sich darum jedoch keine Sorgen machen – Impatiens erinnert sich selten daran, was er vor wenigen Minuten gefordert hat.

Impatiens erzeugt dabei den Eindruck, dass er zu beschäftigt ist, um sich noch mit Details vertraut zu machen. Die Spezies ist gut darin, Aufgaben zu delegieren – vor allem deshalb, weil sie selbst nicht die geringste Vorstellung davon hat, was zu tun ist. Arbeitet man für Impatiens, kann man sich darauf verlassen, dass die eigenen Bedürfnisse auf keinen Fall wahrgenommen werden.

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Rob Glaser, Gründer von RealNetworks, gilt als Brüll-Boss.
Bild: CBS Interactive

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Procurator Teflonius

Die Spezies heißt auch ‘Der-An-Dem-Nichts-Haftet-Manager’. Der Teflonius hat runde Schultern, von denen jede Schuld abtropft. Man sollte von ihm keine klare Antwort auf eine direkte Frage erwarten. Falls irgendetwas schief läuft, produziert die Spezies Unmengen dokumentarischen Materials, die beweisen, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht eingreifen konnte. Der Teflonius ist eher ein Ärgernis, als eine Gefahr – solange man von seinen Entscheidungen nicht direkt betroffen ist. Von Treffen mit dem Teflonius sollte man sich Aufzeichnungen machen.

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