Das ist Mandriva Linux 2010: 3D-OS auf Französisch

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Mandriva Linix 2010 soll schneller starten, mehr Bedienungskomfort durch die neuesten Desktop-Versionen bieten und das Nutzersystem durch erhöhte Sicherheit schützen. Was die Franzosen zurzeit in der zweiten Alpha-Version von Madriva Linux 2010 vorlegen, sieht schon recht ansprechend aus:

Von Hause aus sind Programme wie der Multimedia-Player Moovida (für Video, Sound, Grafik, TV), die Videoschnitt-Software Pitivi und die russische Mathematik-Software Sagemath in der Distribution enthalten. Um die Daten des Benutzers zu schützen, ist in der zweiten Alpha das Security-Framework Tomoyo im Lieferumfang, das AppArmor ablöst. Seine Einrichtung erfolgt im Mandriva-Kontrollzentrum mit Hilfe von tomoyo-gui, einem grafischen Frontend.

Tomoyo lässt die Einrichtung von Prozessen mit erlaubter Arbeitsweise und Ressourcen zu (wie ein Beamter der Einwanderungsbehörde) und erlaubt nur zuvor festgelegte Arbeitsweisen und Ressourcen (wie ein Wachhund). Dadurch lässt sich Tomoyo nicht nur für die Zugangskontrolle (als Firewall, Honeypot, Rechteverwaltung), sondern auch für die Systemanalyse (für die Fehlersuche, Dokumentation usw.) verwenden. Mehr dazu im Tomoyo-Wiki.

Das Mandriva-Wiki listet die Pläne auf. Einige technische Spezifikationen gibt es als PDF.

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