Elektroautos dominieren die Detroit Auto Show

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Deutsche Autobauer haben auf der am Montag eröffneten Detroit Auto Show die Nase vorn. Die US-Hersteller scheinen von der Krise gelähmt und die Japaner sind auch nur zurückhaltend vertreten. Dieses Jahr sorgen besonders die neuen Elektroautos für viel Aufregung.

Auch BMW schwimmt auf der Stromwelle mit. Der neue BMW ‘Concept Active E’ ist ein Elektrofahrzeug auf Basis des 1er Coupés. Der Motor mit 250 Newtonmetern Drehmoment leistet 170 PS. Innerhalb von unter neun Sekunden beschleunigt das 1,8 Tonnen schwere Fahrzeug von Null auf 100 km/h. Dabei haben die BMW-Entwicklungsingenieur die Höchstgeschwindigkeit auf 145 km/h begrenzt. Die Akkus befinden sich unter der Motorhaube und im Bereich des Benzintanks. Laut Unternehmensangaben haben die Akkus eine Reichweite von 160 bis 240 Kilometern.

Zwei weitere Hybrid-Neuheiten stammen von Toyota und Honda. Toyota stellt mit dem ‘FT-CH’ die Studie eines geschrumpften Prius vor. Der Baby-Prius ist mit 3,90 Meter einen halben Meter kürzer als das Vorzeige-Hybridauto und ist somit für die Kleinwagen-Klasse konzipiert. Hondas Hybrid-Coupé ‘CR-Z’ soll bereits im Sommer in den USA erhältlich sein.

Der zweitgrößte US-Autohersteller Ford hat auf der Detroit Auto Show angekündigt rund 450 Millionen Dollar in den Bau eines neuen Elektroauto-Werks in Michigan zu investieren, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Diese Investition gehört zu einer breit angelegten E-Auto-Strategie. Der Konzern hat bereits 550 Millionen Dollar in das Werk gesteckt, um vom Bau von Geländewagen auf den Kompaktwagen ‘Focus’ umzustellen.

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