Parallels im Wolken-Wahn

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“Aus der Wolke strömt immer mehr Geld”, meint Parallels-CEO Serguei Beloussov. Ein Goldregen quasi. Auf dem Summit ’10 in Florida hielt man sich aber nicht immer an die Wahrheit. silicon.de war mit der Kamera vor Ort.

“Warum bietet der Hosting-Provider seinen kleineren Firmenkunden nicht eine erweiterte Webnutzung in Richtung CRM an, so etwas ist für beide Partner eine echte Win-Win-Lösung”, sagt Parallels Cheftechnologe Matt Domo. Domo kennt sich mit Cloud Computing bestens aus, denn er war zuvor einer derjenigen, der bei Amazon den Cloud-Service entwickelt hat. Auch die Entwicklungsprojekte, an denen Parallels derzeit arbeitet, deuten darauf hin, dass es bald mehr Parallelen mit Amazon geben wird, als nur das Management.

Parallels konzentriert sich mit seinem Angebot vorerst ausschließlich auf die ISPs, damit diese ihren Kunden diverse zusätzliche Applikationsdienste anbieten können. “Wir können nicht alle Märkte bedienen, da gibt es unendlich viele vertikale und horizontale Strukturen in denen die ISPs wesentlich besser bewandert sind, als wir es jemals können”, gibt Parallels-COO Peter Bauert als Begründung für diese Strategie an.

Und damit diese ISPs am kommenden Boom beim Cloud Computing kräftig mitverdienen können, lieferte Parallels auch gleich die passende Formel dazu mit: “Erfinde, optimiere, wachse!”

Im Bereich Innovation sollen die ISPs ihre neuen zusätzlichen Angebote in geschickte Pakete verpacken, sodass die Kunden leichter darauf wechseln. Hierzu gehört das Entwickeln von neuen Geschäftsmodellen, die erst mit den neuen Service möglich sind.

Auch müssen die Angebote fortlaufend an die sich wandelnden Marktanforderungen angepasst werden. Hierzu muss man seinen Kunden genau zuhören. “Zuhören heißt ja nicht, dass man alles sofort umsetzen kann, manchmal widersprechen sich auch die Kundenwünsche, aber Zuhören ist der erste wichtige Schritt”, so Beloussov.

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