Twitter, Facebook, Blogs: Verbote bringen nichts

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In etwa jedem zweiten deutschen Unternehmen ist Mitarbeitern die Nutzung von sozialen oder interaktiven Medien untersagt. Das ist wenig zielführend, denn diese Beschränkung wird umgangen und die Unternehmen setzen mit dem Verbot ein Stück ihrer Zukunft aufs Spiel.

Einige Unternehmen – wie etwa der Tiernahrungsspezialist Fressnapf – nutzen diese Kanäle sehr intensiv, um vor allem mit Kunden ins Gespräch zu kommen. “Uns sind Netzwerke sehr wichtig, wie man etwa auf fressnapf.de sehen kann”, bestätigt Bernd Hilgenberg, CIO bei Fressnapf gegenüber silicon.de.

Aber bei Fressnapf wird nicht einfach wild drauflos kommuniziert. “Der direkte Kontakt zum Kunden ist ein wichtiger Baustein in einem ganzheitlichen Kommunikationskonzept”, erklärt Hilgenberg. Daher twittere Fressnapf auch seit längerem. Auch auf Facebook ist die Einzelhandelskette vertreten.

Bei einem Unternehmen, das selbst Web-2.0-Kanäle nutzt, würde ein Twitter-Verbot, kaum Sinn machen. Hilgenberg: “Daher gibt es aktuell bei uns keine Einschränkungen bei der Nutzung von sozialen Netzwerken.” Neben Lokalisten.de und Facebook, die eher durch private Nutzung dominiert seien, hätten viele Mitarbeiter aber auch einen Account bei Xing für Businesskontakte.

Doch nicht alle Unternehmen versprechen sich von Social Media auch einen Nutzen. “Da QSC den Fokus auf Geschäftskunden hat, sind soziale Netzwerke bisher noch kein Teil der Kommunikationsstrategie. Ebenso ist derzeit kein Facebook-Auftritt seitens QSC geplant”, erklärt etwa Andreas Schmidt von QSC.

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