IBMs Impact-Event: Bestandsaufnahme bei SOA

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IBMs alljährlicher Impact-Event ist ein Muss für die Avantgarde der Software-Puristen. Nirgendwo sonst können sie so ausgiebig mit Gleichgesinnten über die besten Strukturen von hygienisch sauberen Software-Architekturen philosophieren.

Im Gegensatz dazu gab es in den Präsentationen nur Business-Vokabeln. Nancy Pearson fasste die ihrer Ansicht nach wichtigsten Ergebnisse aus der Eröffnungs-Fachpressekonferenz in einer Folie zusammen:

  • 1. Um Kosten zu optimieren und Wachstum zu fördern, müssen die Firmen und Organisationen eine höhere Business-Agilität bei ihren Geschäftsprozessen erreichen.
  • 2. IBM kann seinen Kunden helfen, diese Business-Agilität zu erzielen, und zwar durch:
    – Entdecken und Verbessern von Geschäftsaktivitäten
    – Maximieren des Wertes von Interaktionen im gesamten Business-Netzwerk
    – Optimierung von Produktivität und Ressourcen.
  • 3. IBM unterstützt seine Kunden bei der Reduzierung von Kosten und Komplexität und stellt sicher, dass sich die Anwendungs-Infrastruktur an alle natürlichen Schwankungen dynamisch anpassen kann.

Wow – diese Sätze sind derart allgemein, dass sie praktisch immer und überall gelten. Die gleiche Folie hat IBM wahrscheinlich schon bei der Vorstellung der /360 Mainframe vor über 40 Jahren aufgelegt. Und wenn man in der Folie das Wort IBM durch Oracle, SAP, HP oder einen anderen großen Anbieter ersetzt, stimmen die Aussagen immer noch.

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