Solarzellen im Nanoformat aus dem Drucker

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Den Wissenschaftlern des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) könnte in Sachen Solarstrom ein revolutionärer Schritt gelungen sein. Sie konnten so genannte Thin-Film-Solarzellen mit Hilfe eines normalen Tintenstrahldruckers auf Papier zu drucken. Doch der Weg bis zur Marktreife ist lang.

Die MIT-Wissenschaftler konzentrieren sich bei ihrer Arbeit auf so genannte Quantenpunkte, die man sich am besten als winzige Kristalle mit einem Durchmesser von wenigen Nanometern vorstellt. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist 50.000 bis 100.000 Nanometer dick.

Indem die Forscher verschiedene Materialen und Größen verwenden, können sie zunehmend genau bestimmen, bei welcher Farbe Quantenpunkte Licht besonders gut absorbieren. So lassen sich vielversprechende Kandidaten für Quantenpunkt-Solarzellen herausfiltern. US-Präsident Barack Obama formulierte es bei einem Besuch im MIT im Oktober vergangene Jahres einfacher: “Great Work”, prangt seitdem zusammen mit seinem Autogramm auf einer der Forschungsgeräte in den Labors.

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