Wer interessiert sich noch für Security?

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Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit befindet sich derzeit ein ganzer Branchezweig der IT im Umbruch. Im Bereich Security ist kaum mehr etwas, wie es noch vor ein paar Jahren war. Die Reaktion vieler Unternehmen: Wegschauen.

Oder aber in Services ergänzt Gartner-Experte Casper. “Viele Unternehmen arbeiten an dem Thema Kostenreduktion durch Virtualisierung und Cloud Computing. Vor diesem Hintergrund erhoffen sich die meisten Hersteller ein gewisses Potential für den Bereich ‘Managed Security Services’.”

Aber was ist eigentlich aus den guten, alten Viren geworden? Die Zeiten, in denen große Ausbrüche in schöner Regelmäßigkeit für Schlagzeilen sorgten, sind – in IT-Jahren gerechnet – eine Ewigkeit her. Stattdessen werden maßgeschneiderte Schädlinge in die Welt gesetzt, davon allerdings weiter jede Menge.

30.000 neue Schädlinge zählt man in den Kaspersky Labs inzwischen täglich. Trojaner vor allem, deren einprogrammierter Auftrag es ist, Botnetze zu kreieren.
Zu den Anwendern kommen die Schädlinge über das Web. 47 Millionen neuen Webseiten, die uns allein das Jahr 2009 beschert hat, öffnen jede Menge Einfallstore – ganz zu schweigen vom Web 2.0.

“Eigentlich wäre die Bedrohungslage für unser Geschäft förderlich”, sagt Andreas Lamm. Eigentlich. Wenn sich nur jemand bedroht fühlen würde.

Fotogalerie: Hacker-Meeting im Silicon Valley

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