SAP erweitert Business ByDesign

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Ein Feature-Pack und ein Schnellstarter-Pakete erweitern ab sofort das On-Demand-Mittelstandsangebot Business ByDesign von SAP. Die Lösung ist nach wie vor auf die Märkte Deutschland, USA, Frankreich, UK, Indien und China beschränkt.

Diese Starter-Pakete zeichnen sich jedoch nicht nur durch abgespeckte Funktionalitäten und günstige Preise aus sondern richten sich ganz besonders auf eine möglichst schnelle und effiziente Implementierung. “In diesen zwei Jahren in denen wir bei diesem System sehr eng mit Kunden zusammengearbeitet haben, sind bei der Implementierung immer wiederkehrende Fragen aufgetreten. Etwa durch einen Branchenschwerpunkt oder auch durch die Definition eines Arbeitsschwerpunktes können wir heute bestimmte Schritte vorgeben, was die Implementierung erheblich schneller und effizienter macht.”

PSP bietet kleineren und mittelständischen Dienstleistungsunternehmen Zugriff auf Kernfunktionalitäten und eine durchgängige Unternehmenssteuerung. Mit dem Paket ERP können Unternehmen, denen eine reine Buchhaltungslösung nicht mehr ausreicht, Finanzwesen, Buchhaltung und Einkauf abbilden. Die Implementierungsdauer gibt SAP mit rund sechs Wochen an. Das Einstiegspaket für CRM soll sich binnen drei Wochen implementieren lassen. Damit stehen Best Practices für die Vertriebsautomation bereit. Diese Lösung kann zudem zu einem vollständigen Order-to-Cash-Prozess ausgebaut werden. Für die Implementierung gibt es jeweils Festpreise, die von rund 10.000 bis zu 35.000 Euro reichen. Hinzu kommen monatliche Kosten von 79 (CRM) bis 133 (ERP, PSP) Euro pro Mitarbeiter.

“Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von FP 2.5 haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht”, sagt Peter Lorenz, Executive Vice President im Bereich Small and Midsize Enterprises und Corporate Officer der SAP. “Die On-Demand-Dienste für SAP Business ByDesign werden in einer der modernsten Cloud-Infrastrukturen betrieben und erlauben uns den Einstieg in ein echtes Volumengeschäft.”

Der Einstieg in das “echte Volumengeschäft” könnte für den einen oder anderen SAP-Anwender jedoch bereits zu spät kommen. Die SAP-Usergroup für Großbritannien und Irland hat unter ihren Mitgliedern eine repräsentative Befragung zu dem Software-as-a-Service-Angeboten aus Walldorf durchgeführt. Rund die Hälfte dieser Anwender kann es sich sehr gut vorstellen, eines Tages SAP als SaaS-Anbieter einzuführen. Wenig überraschend ist aber auch die Tatsache, dass 75 Prozent glauben, SAP brauche zu lange für die Markteinführung der SaaS-Angebote.

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