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Dell weitet Sicherheitsfunktionen für Dropbox und Hardware aus

Dell und Dropbox sind seit Ende 2013 Partner. Jetzt weitet Dell diese Kooperation mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen aus.

Seit Ende 2013 kooperieren der Cloud-Speicherdienst Dropbox und Dell. Mit der Dell Data Protection | Cloud Edition erweitert Dell den Cloud-Service von Dropbox und sichert diesen zusätzlich gegen unautorisierte Zugriffe ab. Mit der Dell Data Protection | Cloud Edition können Anwender Daten auf jedem beliebigen Endgerät austauschen.

Über eine Remote-Löschfunktion können Administratoren über die Cloud-Ausgabe der Dell Data Protection zudem per Fernzugriff sensible Daten in einem Account löschen.

Nun unterstützt die Dell Data Protection | Cloud Edition auch die Trennung von geschäftlichen Daten von privaten Daten. Durch diese Trennung werde laut Dell eine effizientere Umsetzung von Unternehmenssicherheitsrichtlinien möglich, da nur die vertraulichen Unternehmensinformationen, nicht aber die persönlichen Daten verschlüsselt werden müssen. Die Version bietet zudem auch die auch die Möglichkeit, Dropbox-Nutzer automatisch zu benachrichtigen, sobald sie Geschäftsdaten in einem privaten Ordner ablegen.

Mit einem One-Click-Sharing können Nutzer ab sofort auch verschlüsselte Dateien an autorisierte Mitglieder eines Netzwerkes freigeben. Über die Dropbox-App auf Android- iOS-Geräten lassen sich diese verschlüsselten Daten dann öffnen. In allen Ländern, in denen Dropbox für Unternehmen verfügbar ist, kann die Lösung ab sofort bezogen werden.

Für die Lösung Hardware Crypto Accelerator (HCA) meldet Dell zudem, als erster Hersteller für eine kommerziell verfügbaren Festplattenverschlüsselung die Zertifizierung nach FIPS 140-2 Level 3 bekommen zu haben. Dieser US-Standard lege die Sicherheitsanforderungen für kryptografische Module fest.

Über die Lösung Dell Data Protection | Hardware Crypto Accelerator lassen sich schließlich die Festplatten ausgewählter Latitude-Notebooks, OptiPlex-Desktops und Precision-Workstations in 3 GBit/s schnelle, selbstverschlüsselnde und manipulationssichere Festplatten umwandeln. Wie Dell mitteilt, solle sich dabei die Verschlüsselung nicht negativ auf die Systemperformance auswirken. Die HCA-Technologie könne zudem separate selbstverschlüsselnde Festplatten (SEDs) überflüssig machen.

“Unternehmenskunden suchen heute immer mehr benutzerfreundliche, effiziente Lösungen zur Sicherung ihrer Endgeräte. Sicherheit ist dabei nicht mehr nur ein Thema großer Unternehmen, auch kleine und mittelständische Firmen legen inzwischen größeren Wert auf ihre Sicherheitsinfrastruktur”, erklärt Brett Hansen, Executive Director Client Solutions Software bei Dell.

“Die unterschiedlichen Unternehmensanforderungen decken wir dabei mit einer kontinuierlich erweiterten Security Suite mit Features wie Dateiverschlüsselung, vollständiger Festplattenverschlüsselung oder Multi-Faktor-Authentifizierung ab, die einen proaktiven Schutz vor der täglichen Malware-Bedrohung bieten.”

Nicht nur in der Cloud-Speicherlösung sorgt Dell für neue Sicherheitsfunktionen. Auch das Desktop- und Thin-/Zero-Client-Portfolio aktualisiert Dell: Der All-in-One-PC OptiPlex 9030 bietet nicht nur Funktionen für Verschlüsselung, Authentifizierung oder Malware-Prävention sondern bietet ab sofort auch eine abschließbare Port-Abdeckung und Unterstützung für Lock-Slot. Mit den Thin- und Zero-Clients Dell Wyse 5000 All-in-One Thin Clients, dem Dell Wyse Quad Display 7000 Thin Client und dem Dell Wyse Xenith 3 Zero Client für Citrix erweitert Dell zudem den Bereich Desktop-Virtualisierung.

Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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