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SAP aktualisiert Predictive Analytics und Lumira

Darstellung von Pfaden von Nutzern mit InfiniteInsights 7.0. Quelle: SAP

SAP stellt InfiniteInsights 7.0 vor und aktualisiert auch die Visualisierungs-Lösung Lumira. Mit der neuen Version von InfiniteInsights verbessert SAP die Geodaten-Integrationder Lösung. So lassen sich jetzt auch Längen- und Breitengraden in Vorhersagemodelle integrieren. Das sei gegenüber der Verwendung von Postleitzahlen deutlich aussagekräftiger.

InfiniteInsight basiert auf der Übernahme von KXEN im Jahr 2013. Im Vergleich zu anderen Analyse-Werkezeugen von SAP zeichne sich diese Lösung vor allem dadurch aus, dass die Abfragen auch ohne die Hilfe von technischen Fachpersonal gestaltet werden können.

Tile-Debriefing mit InfiniteInsights 7.0 in Google Earth. Quelle: SAP

Mit dem Support von Koordinaten in den Vorhersagemodellen können Unternehmen nun aufgrund der Analyse von historischen Daten besser vorhersagen, welche Orte potentielle Kunden als nächsten aufsuchen werden. Zudem können Verbraucher auf diese Weise auch besser segmentiert werden, wie es in einem SAP-Blog dazu heißt.

Nutzer können jetzt ihre Modelle auch in Tools wie Google Earth über Geo-Daten in den Formaten KML, GML oder ShapeFile einspielen und damit sichtbar machen.

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Damit können Ergebnisse und auch Sequenzen oder Wege visualisiert werden. Zudem sei es nun möglich, Colocation aufzuzeigen, wenn also zwei Personen zur gleichen Zeit am gleichen Ort waren.

Darüber hinaus weitet InfiniteInsight 7.0 auch den Support von Datenbanken aus. Die Lösung unterstützt nun Hadoop Hive 11 und 12 und Greenplum. Auch der Zugriff auf Oracle und Teradata sei jetzt vereinfacht worden.

SAP hat auch eine neue Version von Lumira vorgestellt, SAPs Antwort auf die Visualisierung von Tableau. Die Visualisierung ist nun mit BusinessObjects BI 4.1 SP4, der aktuellsten Version der Business-Intelligence-Lösung integriert.

Lumira erlaubt Anwendern die optische Aufbereitung von Daten und hilft beim Erstellen von Info-Grafiken, Charts und ESRI Maps. Dabei schlägt die neue Version auch Visualisierungen basierend auf den Daten vor. Darüber hinaus sind auch interaktive Aufbereitungen möglich.

Durch die Integration mit BO können Anwender auf mehr Datenquellen zugreifen und Administratoren können so besser festlegen, welche Informationen mit den Lumira-Anwendern geteilt werden.

Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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