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Berlin wird Freelancer-Hauptstadt Europas

Das Freelancer-Portal twago, das einen deutlichen Schwerpunkt bei App- und Web-Entwicklung hat, gibt die Ergebnisse eines Vergleichs zwischen verschiedenen europäischen Stäten und Regionen bekannt. In der aktuellen Ausgabe lässt inzwischen Berlin Madrid als beliebtesten Freelancing-Standort ab.

Leichte Verschiebungen gibt es auch bei den Anforderungen. Laut twago waren 2014 die meisten Auftraggeber auf der Suche nach IT-Kenntnissen in PHP (mit 8,5 aller Aufträge ein Zuwachs um 1,6 Prozent im Vergleich zu 2013) und HTML (6,7 Prozent, ein Plus von 1,2 Prozent). Die Ränge drei und vier blegen CSS (4,8 Prozent) und JavaScript (4,5 Prozent) spezialisiert haben, feststellen.

Auch mit Erfahrungen im Bereich Design können Freelancer weiterhin punkten: Expertise im Grafikdesign war 2014 bei 3,1 Prozent aller Projekte gefragt, ebenfalls begehrt waren Kenntnisse in Photoshop und InDesign.

Zugenommen haben laut dem europaweit agierenden Berliner Portal zudem Projektausschreibungen im Bereich Web- und Mobiltechnologie: So landeten das Webframework Ruby on Rails und die objektorientierte Programmierschnittstelle Cocoa auf den Plätzen 12 und 13 der gesuchten Freelancer-Fähigkeiten. Wie auch im Jahr 2013 sind Aufträge rund um das iPhone auf Platz 9 der am stärksten nachgefragten Projekte. Anfragen rund um Google Android kommen jedoch erst auf Platz 34.

Berlin überholt Madrid

2014 überholte Berlin auch Spaniens Hauptstadt Madrid als wichtigsten Standort für Freelancer in Europa. Mit 4455 Registrierten Freelancern lässt die deutsche Hauptstadt Madrid mit 3856 Freelancern deutlich hinter sich. Die Plätze drei und vier belegen Rom (2304) und Barcelona (2228). Vier weitere deutsche Städte sind unter den Top Ten vertreten: Hamburg, München und Köln landen auf den Plätzen sechs bis acht. Im Vergleich zu 2013 steigt Hamburg weiter auf und verweist nun München auf Platz drei.

“Berlin ist längst über alle nationalen und internationalen Grenzen hinweg als Königin der europäischen Startup-Szene bekannt”, kommentiert Thomas Jajeh, Gründer und Geschäftsführer von twago. “Gerade in den Bereichen IT und digitale Medien existiert eine ungeheure Dynamik, unser Report bestätigt diese Entwicklung.”

WordPress führt

Im Bereich Content-Management führt WordPress klar das Feld an. Im Vergleich zu 2013 wächst das Interesse weiter. Kenntnisse in Joomla! (-0,14 Prozent), Drupal (-0,1Prozent) oder TYPO3 (-0,18 Prozent) wurden dagegen etwas weniger stark nachgefragt als 2013, heißt es von twago. Suchmaschinenoptimierung (SEO) (+0,1 Prozent) und Suchmaschinenmarketing (SEM) (+0,1 Prozent) sowie das Linkbuilding hingegen wachsen. Für die Experten von Twago ein Zeichen, dass Webseitenbetreiber verstärkt verschiedene Online-Marketingstrategien nutzen, um den Traffic auf den Internetpräsenzen zu stärken.

Den Freelancerreport veröffentlicht twago seit 2009 jährlich, wobei hier die über den Marktplatz ausgeschriebenen Projekte ausgewertet werden. In dem Portal, das Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch und Französisch verfügbar ist sind 255.000 meist europäische Freelancer registriert.

Redaktion

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