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Wearables kommen ins Unternehmen

451 Research stellt neue Prognosen für das Internet der Dinge vor. Demnach soll sich die Zahl der kabellos mit dem Internet verbundenen IoT- oder M2M-Geräten in den Jahren von 2014 bis 2019 vervierfachen. Gleichzeitig zeigten jüngste Untersuchungen, dass immer mehr Unternehmen sich für den professionellen Einsatz von Wearables interessieren.

Immer günstigere Hardware aber auch der Preisverfall bei den Bandbreiten solle dafür sorgen, dass die Zahl der kabellosen Internet of Things-Geräte von 252 Millionen 2014 auf 908 Millionen 2019 wachsen wird. Zu dieser Entwicklung tragen auch Cloud-basierte Middleware- und Daten-Plattformen bei, die den Einsatz vereinfachen und gleichzeitig eine hohe Skalierbarkeit bieten.

Zudem sorge das große Interesse an diesen Technologien und auch das hohe Potential dieser Technologien für neue Geschäftsmodelle. Unternehmen könnten mit IoT oder M2M unter anderem höhere Umsätze, mehr Wettbewerbsfähigkeit oder auch neue Support-Modelle realisieren.

Der Markt hat also das Potential dieser Anwendungen erkannt und das treibe auch die Zahl von Übernahmen in diesem Bereich. Über Zukäufe wollen sich Unternehmen für diese Zukunftstechnologien positionieren.

Die jüngsten Untersuchungen in diesem Bereich von 451 Research zeigen, dass es derzeit vor Fahrzeuge und auch im Bereich Energieversorgung das Volumen des Marktes anheizen werden. Den größten Treiber sieht 451 Resarch im Bereich Versicherungen und Energie.

“Wir sind zuversichtlich, dass der Hype rund um IoT sich in Sachen Business-Impact als berechtigt herausstellen wird”, kommentiert Brian Partridge, Research Vice President bei 452 Research. “Für die Vorhersageperiode gehen wir davon aus, dass die Anbieter für M2M/IoT-Lösungen in Branchen wie Retail oder Verwaltung fruchtbaren Boden finden werden und dass IoT-M2M-Technologien ihren Einsatz etwa bei der Umsetzung von Digitalisierungsstrategien wie etwa bei Smart Cities, digtalen Unterschriften, mobilen Verkaufsstationen und angebundenen Kiosk-Lösungen antreiben wird.”

Eine ähnliche Stoßrichtung hat die Studie “Time for Work: Smart Watch App Development Turns to the Enterprise”. Darin stellen die Analysten fest, dass immer mehr große Unternehmen sich für das Thema Smart Watches und Wearables erwärmen, was sich auch im Bereich der App-Entwicklung für diese Plattformen zeigt. So wollen derzeit rund 39 Prozent der US-CIOs bereits in den nächsten 6 Monaten entsprechende Projekte einführen. Allerdings gilt das nicht für alle Unternehmen, sondern lediglich für Unternehmen, die generell über den Einsatz von Smartwatches nachdenken. 24 Prozent wollen innerhalb der nächsten 12 Monate mit entsprechenden Projekten starten. Und mit 81 Prozent will der größte Teil der Verantwortlichen Smartwatches einführen.

“Die Veröffentlichung der Apple Watch hat bei der Wearable-Adoption die Schleusen geöffnet”, so Ryan Martin, Analyst für IoT und Wearables. Jetzt ginge es mehr darum wo und wann mit diesen Projekten starten? “Wir glauben, dass Wearbles eine wichtige Schnittstelle und auch einen wichtigen Beitrag für das Industrial Internet of Things (IIoT) darstellt. Wearables haben das Potential zu einer Schnittstelle, wenn nicht zu der Schnittstelle für alle IIoT-Zugriffe zu werden.”

Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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