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IBM stellt intelligentes API-Matching vor

IBM stellt API Harmony vor. Die Cloud-basierte Technologie bietet eine smartes API Matchmaking. Entwickler bekommen damit mit Hilfe von Intelligent Mapping und Graph Technology eine Vorauswahl von APIs, die für bestimmte Projekte oder neue Apps benötigt werden. API Harmony liefert Vorschläge darüber, welche Application Programming Interfaces verwendet werden können, welche APIs zusammenhängen und welche vielleicht in einem Projekt noch fehlen.

Die so genannte API Economy, nimmt in Zeiten der digitalen Transformation eine immer wichtigere Rolle ein. Dabei werden auf kommerzieller Basis Business-Funktionen, Fähigkeiten oder Kompetenzen in APIs verpackt. Dadurch lassen sich Innovationen schneller einführen und monetarisieren. Ovum prognostiziert, dass dieser Markt bis 2018 ein Volumen von 2,2 Billionen (US: Trillion) Dollar umfassen wird. Die Zahl der Unternehmen, die in den nächsten zwei Jahren ein API-Programm einführen, werde demnach um 150 Prozent wachsen.

Diese APIs oder Application Programming Interfaces schlagen eine Brücke zwischen Daten und Business Logik sowie zwischen verschiedenen Unternehmen über Apps auf unterschiedlichen Endgeräte über die Cloud. Wenn Unternehmen Informationen oder Daten in Form von APIs anbieten, können sie damit laut IBM noch besser von den Vorteilen der API-Economy profitieren, stärker personalisierte Services anbieten und ihr Partnernetzwerk ausweiten. Zudem steige dadurch die Integration mit der Cloud. Für die Anbieter von Services werde es dadurch einfacher und günstiger, neue Apps zu entwickeln und anzubieten.

IBMs neues Angebot umfasst außerdem eine API Economy Journey Map, über die Berater Anwendern dabei helfen, Schlüsselstellen zu identifizieren und dabei auch die Voraussetzungen für die API Economy prüfen.

Mit der intelligenten Mapping-Technologie erweitert IBM das Produkt API Harmony mit einer Intelligenten Vorauswahl von APIs für eine Anwendung. Dabei stellt IBM diese Funktionen ebenfalls als eine API bereit. Darüber können Anwender über die KI-Lösung Watson auf ein umfangreiches Toolset und verschiedene Services zugreifen. Die Watson APIs werden durch das IBM API Management auf Bluemix verwaltet. Damit stehen derzeit etwa 30 kognitive APIs und Funktionen bereit.

“Die API Economy öffnet neue Möglichkeiten für die Innovation bei der Interaktion von Unternehmen mit digitalen Services und das sowohl bei Geschäftsmodellen wie auch bei der Technologie-Strategie”, kommentiert Marie Wieck, General Manager IBM Middleware. “Um in der API Economy erfolgreich zu sein und neue Kunden zu erreichen, brauchen Unternehmen einen vertrauenswürdigen Austausch und eine Strategie, die sie von anderen unterscheidet, um aus Services Umsätze zu generieren.”

Daneben arbeite IBM mit der Linux Foundation zusammen, um Standards für die Verwaltung, Integration und Sicherung von offenen APIs zu entwickeln. Auch Trainings und Schulungen bietet IBM für diese neuen Services an.

IBM gibt auch bekannt, dass die Yes-Bank, Indiens fünftgrößte private Bank, einer der ersten Kunden von IBMs API Management ist. Das Bankhaus könne damit nun Kernbereiche und Daten über ein breites Spektrum von Kanälen einem größeren Ökosystem von Industriepartnern und den Kunden bereit stellen.

Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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