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Flash Player – Adobe schränkt Verbreitung ab 2016 ein

Adobe stoppt die Verteilung des Flash Players in der bisherigen Form. Ab dem 22. Januar 2016 werden die entsprechende Seite und die Download-Links deaktiviert. Auf der Seite konnten Anwender bislang den Player in verschiedenen Versionen herunterladen. So konnten hier Nutzer bislang über eine MSI-Installationsdatei Windows-Geräte auf aktuellem Stand halten. Für Mac stehen hier noch eine DMG-Installation bereit.

Nach dem 22. Januar können nur noch Business-Anwender, die eine Lizenz haben, die Software herunterladen, um diese weiter zu verteilen. Ab dem 1. Dezember fordert Adobe zudem eine Adobe ID für den Download.

Privatanwender von Adobes Flash Player können die Software künftig nur noch über https://get.adobe.com/de/flashplayer/ beziehen. Den bisherigen Download, auf dem Anwender Dateien für die Weiterverbreitung herunter laden konnten, kündigt Adobe zum 22. Januar 2016 auf. (Screenshot: silicon.de)

Privatanwender können dann die Installationsdateien auf get.adobe.com/de/flashplayer herunterladen. Wer aber den kostenlosen Virenschutz McAfee Security Scan Plus nicht mit installieren will, sollte das entsprechende Häckchen entfernen. Die Datei lässt sich nicht für die Weiterverteilung nutzen und setzt für die Installation eine Internetverbindung voraus.

Wie Adobe auf einer Info-Seite erklärt, können Unternehmen nach wie vor den Player im Firmen-Intranet oder in lokalen Netzwerken bereitstellen. Weiter heißt es: “Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Flash Player auf CD-ROM, DVD oder einem anderen Speichermedium anzubieten, sofern Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung zur Player-Verteilung einhalten.”

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Warum Adobe die Verbreitung des Flash Player einschränkt, teilt das Unternehmen nicht mit. Möglicherweise soll damit die Sicherheit des Tools verbessert werden. Adobes Flashplayer hatte Mitte Oktober mit Angriffen auf ein Sicherheitsleck für Schlagzeilen gesorgt.

Sicherheitsanbieter Trend Micro hatte damals gewarnt, dass die “Angreifer hinter Pawn Storm für die jüngste Kampagne eine neue Zero-Day-Lücke in Flash Player nutzen”. Die Angriffe zielten unter anderem auf die Außenministerien verschiedener Länder. Die Ziele hätten Spear-Phishing-E-Mails mit Links enthalten, die zu dem Exploit führten. Die Links wiederum ähnelten den Links, die die Hacker für Angriffe auf die NATO und Mitarbeiter des Weißen Hauses benutzt hätten.

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Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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