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DevOps, Networking und OpenStack treiben Open-Source-Job-Markt

Die Linux-Foundation veröffentlicht zusammen mit dem Personaldienstleister Dice den Open Source Jobs Report 2016. Doch nicht nur die Nachfrage steigt: Personalverantwortliche fragen immer häufiger nach professionellen Ausbildungsreferenzen bei den Bewerbern.

Immerhin 65 Prozent der HR-Manager geben an, dass sie im nächsten halben Jahr bei Open-Source-Experten die höchsten Zuwächse bei den Neueinstellungen erwarten. Vergangenes Jahr lag dieser Wert noch bei 50 Prozent. Allerdings lassen sich diese Zahlen nur bedingt vergleichen, weil in den vergangenen Jahren lediglich nach Linux-Experten gefragt wurde. Gleichzeitig wollen knapp 80 Prozent der Personalverantwortlichen die Anreize für bereits angestellte Open-Source-Experten erhöhen.

Sehr häufig werden laut der gemeinsamen Studie inzwischen auch Experten für DevOps nachgefragt. So suchen 58 Prozent der Personalmanager nach DevOps-Experten. Dennoch bilden Entwickler mit 74 Prozent nach wie vor die Gruppe mit der höchsten Nachfrage. 51 Prozent der Personaler suchen zudem nach Experten für CloudStack, OpenStack und vergleichbare Technologien. Ebenfalls ein wichtiger Bereich für Open Source ist Networking, wie etwa 21 Prozent der Verantwortlichen angeben.

Noch vor zwei Jahren sah die Welt etwas anders aus. 2014 suchten die Unternehmen vor allem und Entwickler und Systemadministratoren 69 beziehungsweise 51 Prozent der Personalverantwortlichen suchen demnach nach dieser Zielgruppe. Allerdings war auch damals schon etwa ein Drittel der Verantwortlichen auf der Suche nach DevOps-Experten.

Expertise in Open Source Technologien ist für die Mehrzahl der Bewerber ein Pluspunkt bei der Suche nach neuen Arbeitgebern, wie Vertreter der Linux-Foundation mitteilen. Doch was treibt diese Experten an? Lediglich zwei Prozent erklären, dass sie sich wegen höheren Gehältern oder Vergünstigungen bei Open Source engagieren. Wichtigste Motivation ist laut der Studie das Arbeiten an interessanten Projekten (31 Prozent) oder die Beschäftigung mit neuesten technischen Herausforderungen (18 Prozent) sowie die Collaboration mit der Community (17 Prozent).

“Der Bedarf an Open Source Talenten wächst und Unternehmen kämpfen darum, erfahrene Experten zu finden, die die offenen Stellen füllen können”, so Bob Melk, Präsident von Dice. “Die steigenden Gehälter für Open Source Experten machen deutlich, dass Unternehmen Bedarf erkennen, qualifizierte Open Source Experten auf globaler Ebene anzuziehen und zu halten.”

Jim Zemlin, Executiv Director der Linux Foundation, sieht für Open-Source-Experten gar einen “Verkäufermarkt”, also einem Markt, in dem die Nachfrage höher ist, als das Angebot. “Da mehr und mehr Open-Source-Projekte entwickelt werden, werden die Open Source Experten Fähigkeiten und Erfahrungen auffrischen müssen, einschließlich DevOps und Networking. Laufende Ausbildungen und Zertifizierungen werden der Schlüssel sein, um deren Fachwissen zu verbessern und wettbewerbsfähig zu bleiben.”

Für die Studie wurden 400 Personalmanager in Unternehmen und Organisationen verschiedener Größe weltweit sowie mehr als 4500 Open Source Experten befragt.

Wachsende Nachfrage nach Open Source Experten – Und die lassen sich nicht alleine durch üppige Gehälter ködern. (Bild: Linux Foundation)
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Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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