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Fraunhofer implementiert offene IoT-API

Fraunhofer IOSB stellt die Open-Source-Implentierung des neuen OGC Standards ‘Sensor Things API’ vor. Laut Fraunhofer handelt es sich dabei um die erste Open-Source-Implementierung weltweit. Der Standard des OGC (Open Geospatial Consortium) ist ein vielversprechender Ansatz für das so genannte Internet der Dinge und die Vernetzung von Sensoren.

Jetzt stellt Fraunhofer IOSB den SensorThingsServer vor, für den der OGC-Standard mit dem SensorThings API implementiert wurde. Die Software basiert vollständig auf Open-Source-Paketen und ist über GitHub frei zugänglich.

Im Internet der Dinge kommen zahlreiche Daten aus ganz unterschiedlichen Sensoren zusammen. Meist liegen diese Informationen in ganz unterschiedlichen Formaten vor. Hier soll die SensorThings API einen Rahmen liefern. Der Standard leitet sich aus dem Bereich der Sensordatenbeschreibung ab und und stellt gleichzeitig sicher, dass Schnittstellen effizient abgedeckt werden. Die neue Implementierung lasse sich über eine PostgresSQL-Datenbank starten, wie das Team auf der Github-Seite mitteilt.

“Die sicherlich wichtigste Grundlage für das “Internet der Dinge” sind Sensordaten. Mit Hilfe von Sensoren werden Informationen über ‘Dinge’ jeglicher Art gesammelt und verarbeitet. Um diese Sammlung und Verarbeitung trotz der enormen Vielfalt dennoch einheitlich gestalten zu können, sind Standards unerlässlich”, kommentiert das Team des Fraunhofer-Institutes. Diese offenen Geo-Daten lassen sich unter anderem für die Entwicklung von sozialen Analysen heranziehen, wie das Open Geospatial Consortium in einem Blog mitteilt.

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Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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