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BlackBerry sichert das “Enterprise of Things”

Mit der neuen Plattform Blackberry Secure stellt der angekratzte kanadische Smartphone-Hersteller eine neue mobile Verwaltungslösung vor. BlackBerry positioniert diese als Verwaltungs- und Sicherungslösung für das “Enterprise of Things”. Neben der Verwaltung von mobilen Endgeräten wie Smartphones soll die neue Plattform damit auch Installationen aus dem Internet der Dinge verwaltbar machen.

Die neue Plattform markiert für Blackberry auch einen entscheidenden Schritt hin zum strategischen Ziel, sich zu einem reinen Softwareanbieter zu wandelen. Sie schließe zudem die “Integration früherer Akquisitionen von Schlüsseltechnologien wie Good Technology, WatchDox, AtHoc und Encription ab”, heißt es in einer Pressemitteilung.

Blackberry DTEK60. Noch immer gibt es Hardware von dem Hersteller. Jeoch setzt der neue CEO John Chen vor allem auf Softwareangebote. (Bild: Blackberry)

Zusammen mit der neuen Plattform tauft BlackBerry auch das bisherhige Flagschiff-Produkt BES12 um. Das wird künftig unter dem Namen Blackberry UEM angeboten. Zu Blackberry Secure gehört unter anderem auch Blackberry Dynamics, ehemals Good Dynamics. Diese Technologie soll Datenverluste verhindern.

Blackberry Workspaces, vormals WatchDox, soll Dateien schützen. Weitere Bausteine der Plattform sind Blackberry 2FA (vormals Strong Authentication), Blackberry Enterprise Identity und das Entwicklerwerkzeug Blackberry SDK.

Ab Januar werde zudem Blackberry Work, vormals Good Work, eine Kollaborationslösung, die E-Mail, Kalender, Kontakte, Dokumentenzugriff und -bearbeitung kombiniert, verfügbar sein. Blackberry Access (vormals Good Access) werde ab 2017 dann Zugriff auf Webanwendungen und Ressourcen im Intranet gewähren. Eine sichere Zusammenarbeit auf mobilen Geräten mache Blackberry Connect (vormals Good Connect) möglich. Neu sind auch Blackberry Share, Blackberry Tasks und Blackberry Notes, um Dokumente unterwegs sicher zu teilen sowie Aufgaben und Notizen zu verwalten.

Blackberry (Bild: Blackberry)

Datendiebstähle und Cyberangriffe seien die größten Hindernisse, die einer Nutzung des Enterprise of Things im Wege ständen. “Unternehmen müssen in der Lage sein, sensible Daten zuverlässig und vertraulich zwischen Endpunkten zu übertragen, um Menschen, Informationen und Waren zu schützen”, erklärt Blackberry-CEO John Chen. “Blackberry besitzt aufgrund der Erfahrung und laufender Produktinnovationen, die künftige Anforderungen von Unternehmen erfüllen, eine einmalige Qualifikation für diesen neuen Markt.”

Blackberry Secure ist laut Hersteller kompatibel zu Blackberrys bestehender Produktpalette. Auch Drittanwendungen wie etwa Office 365 sind zu der neuen BlackBerry-Plattform kompatibel.

“Kunden können eigene Apps, Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse entwickeln, die kompatibel zu neuen Anwendungen und cloud-basierten Systemen sein werden, denn wir werden die Funktionen der Plattform, die unterstützten Branchen und unser gesamtes Partner-Ökosystem ausweiten”, ergänzte Chen.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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