Categories: MobileNotebook

Portégé X20W-D: Toshiba bringt besonders dünnes und leichtes 2-in-1 Business-Notebook

Toshiba bringt im Februar mit dem Portégé X20W-D das zum Zeitpunkt der Markteinführung leichteste und dünnste 2-in-1-Business-Notebook mit Intels aktuellen Core-i7-Prozesoren der siebten Generation (Kaby Lake). Das Portégé X20W-D wiegt 1100 Gramm, misst 29,9 mal 21,9 Zentimeter und ist 15,4 Millimeter dick. Als Akkulaufzeit nennt der Hersteller bis zu 16 Stunden. Der Stromspeicher soll sich mit Step-Charge-Technologie binnen 30 Minuten für vier Stunden Betriebszeit aufladen lassen. 360-Grad-Scharniere erlauben, das Notebook in ein Tablet zu verwandeln.

Das 12,5-Zoll große Full-HD-Display mit IPS-Technologie wird von Corning Gorilla Glass 4 geschützt. Als Betriebssystem ist Windows 10 64 Bit vorinstalliert. Das Gehäuse ist in eiem sehr dunklen Blau gehalten, die Scharnierecken sind mit einem goldenen Element verstärkt. Als CPU stehen Intels aktuelle Modelle Core i3, i5 und i7 oder Core i5 und Core i7 vPro zur Auswahl. Dem Prozessor stehen bis zu 16GB LPDDR3 RAM zur Seite. Die Grafik übernimmt immer eine Intel HD Graphics 620. Zudem wird eine SSD mit 512 GByte Speicherkapazität verbaut.

Das Toshiba Portégé X20W-D im Tabletmodus und mit mitgeliefertem Stylus (Bild: Toshiba)

Für die Nutzung im Tablet-Modus liefert Toshiba die Neuvorstellung samt Stylus mit Wacom-Technologie und Unterstützung für Windows Ink aus. Die hintergrundbeleuchtete Tastatur sowie die von Toshiba entwickelte Handflächenerkennung sollen die fehlerfreie Bedienung mit dem Stift oder dem Touchpad ermöglichen. Die Tonwiedergabe übernehmen Stereo-Lautsprecher von Harman/Kardon zuständig. Sie passen sich dem Neigungswinkel des Displays an und Solen so stets die bestmögliche Wiedergabe erlauben.

Um Anforderungen von Firmen Rechnung zu tragen, integriert Toshiba zahlreiche Sicherheitsfunktionen. Das Dual-Mikrofon der IR-Webcam unterstützt Windows Hello und Intel Authenticate. Auch das SecurePad mit Fingerabdruckleser und das ab Werk vorhanden Trusted Platform Module 2.0 (TPM 2.0) sollen dazu beitragen Verschlüsselung und Log-in abzusichern.

Mehr zum Thema

Wie man gefährliche E-Mails identifiziert

Gefälschte E-Mails enthalten häufig Viren oder andere Angreifer. Oft sollen auch private und sensible Daten gestohlen werden. Anhand weniger Kriterien lassen sich gefährliche E-Mails jedoch schnell erkennen.

Toshiba weist zudem darauf hin, dass das BIOS von den eigenen Ingenieuren entwickelt wurde. Es sei so ebenfalls ein wichtiger Baustein in der Sicherheitsstrategie, seien damit doch “negative Einflüsse durch Dritte” ausgeschlossen. Administratoren können zudem auf Microsofts Windows Management Instrumentation Interface, sowie die Unterstützung für die Intel Active Management Technology und den Microsoft System Center Configuration Manager zählen.

Das 12,5-Zoll-Gerät fällt mit 15,4 Millimetern besonders schlank aus (Bild: Toshiba)

Besitzer des Portégé X20W-D kommen ebenfalls in den Genuss der sogenannten Toshiba Reliability Guarantee, einem Teil des jüngst erheblich erweiterten Support-Angebots von Toshiba für Business-Kunden. Falls das Gerät im ersten Jahr nach Kauf zum Garantiefall wird, erstatte Toshiba nicht nur den vollen Kaufpreis des Notebooks, sondern gibt auch das kostenlos reparierte Gerät zurück. Hierfür ist allerdings eine Registrierung innerhalb von 30 Tagen nach Kauf erforderlich.

An Schnittstellen bietet das Portégé X20W-D einmal USB Type-C, einmal USB3.0 Type-A mit Sleep & Charge-Funktion sowie einen Audio-Combo-Anschluss. Standardmäßig ist WLAN (802.11ac) und Bluetooth 4.2 an Bord, WiGig wird optional angeboten. Als Zubehör ist ein Thunderbolt-3-Dock erhältlich. Es bietet USB Typ C, HDMI, DisplayPort, VGA und LAN. Außerdem gibt es ein USB-C Travel Dock, das ebenfalls HDMI, VGA, LAN und USB 3.0 Ports enthält. Beide Docks dienen auch der Stromversorgung.


Die Kollegen der silicon.de-Schwestersite Übergizmo.de konnten sich das Toshiba Portégé X20W-D bereits genauer ansehen und haben ihre Eindrücke in einem Video zusammengefasst.

Peter Marwan

Peter Marwan ist Chefredakteur von silicon.de und immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie Firmen den rasanten Fortschritt in der IT-Branche in der Praxis nutzen können. Dabei geht es nicht nur darum, Vorhandenes zu optimieren, sondern vor allem auch um Ansätze und Strategien, mit denen sich neue, durch die IT unterstützte Geschäftsmodellle entwickeln lassen.

Recent Posts

Im Blindflug in Richtung Nachhaltigkeit

Eine Mehrheit der deutschen Unternehmen will klimaneutral werden. Aber wie? Für eine Antwort fehlen ihnen…

14 Stunden ago

Unternehmen unterschätzen Cyberrisiken durch vernetzte Partner und Lieferanten

Firmen stufen Sicherheitsrisiken ihrer Partner in digitalen Ökosystemen und Lieferketten als wenig besorgniserregend ein.

14 Stunden ago

Silicon DE im Fokus Podcast: Microsoft und der Mittelstand

Im Silicon DE Podcast erläutert Oliver Gürtler, Leiter des Mittelstandsgeschäfts bei Microsoft Deutschland, im Gespräch…

17 Stunden ago

Microsoft Edge erhält neue Sicherheitsfunktion für “unbekannte” Websites

Der Browser wendet beim Besuch bestimmter Websites automatisch strengere Sicherheitsregeln an. Nutzer müssen den erweiterten…

22 Stunden ago

August-Patchday: Microsoft schließt aktiv ausgenutzte Zero-Day-Lücke

Sie ist eigentlich schon seit Dezember 2019 bekannt. Eine weitere Zero-Day-Lücke wird bisher nicht aktiv…

24 Stunden ago

Microsoft warnt vor möglichem Datenverlust bei Windows-Systemen mit aktuellen CPUs

Betroffen sind Windows-Rechner, die den Befehlssatz VAES unterstützen. Ein Update reduziert vorübergehend die Leistung AES-basierter…

2 Tagen ago