Paper und Smart Sync: Dropbox stellt weitere Collaboration-Tools vor

Dropbox hat das Funktionsspektrum seines Angebots um Paper und Smart Sync erweitert, Beide sollen die Zusammenarbeit in Unternehmen erleichtern. Das Dropbox Smart Sync soll den Zugriff auf Dateien unabhängig vom Speicherplatz – Cloud oder Festplatte – erleichtern. Paper erlaubt es, im Browser und unterwegs im Team Dokumente zu erstellen und zu bearbeiten sowie Informationen mit anderen Personen zu teilen.

Smart Sync fügt in der Cloud gespeicherte Dateien in den Windows Datei Explorer respektive den Finder unter MacOS ein. So sollen Anwender direkt auf ihrem Desktop Zugriff auf jede Datei in ihrer Dropbox und jeden freigegebenen Ordner erhalten. Besonderheit dabei ist jedoch, dass diese Dateien, bis sie tatsächlich abgerufen werden, kaum Speicherplatz belegen. Nutzer und Teams könnten so lokal gespeicherte Daten in Dropbox auslagern, um lokal Speicherplatz zu schaffen. Laut Dropbox werden die Dateien weiterhin auf dem Desktop angezeigt, aber auch, wenn sie online bearbeitet werden, automatisch mit der lokalen Festplatte synchronisiert.

Smart Sync funktioniere über Betriebssysteme hinweg (Windows und MacOS) und ist laut Dropbox auch zu älteren Versionen der Betriebssysteme kompatibel. Die Funktion kann jedoch nur mit einem Business-Abonnement für Teams genutzt werden. Das ist bei jährlicher Abrechnung ab 10 Euro pro Nutzer und Monat erhältlich.

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Das Notizen-Tool Paper soll vor allem bei der Entwicklung gemeinsamer Ideen oder der Verwaltung von Besprechungsprotokollen helfen. Paper kann sich dazu etwa mit dem Google Kalender verbinden und automatisch Gesprächsnotizen für ein Meeting erstellen.

Außerdem unterstützt Paper auch To-Do-Listen. Dabei lassen sich Aufgaben direkt dem Namen eines Teammitglieds zuordnen. Ist sie erledigt, wird das mit einem Haken bestätigt. Paper-Dokumente beschränken sich nicht auf reine Textdokumente, auch Tabellen, Fotos und Videos lassen sich einbetten. Hinzugekommen ist zudem eine Funktion zur Organisationen von Inhalten in Projekten.

Paper steht zunächst in 21 Sprachen, darunter auch Deutsch, zur Verfügung und soll in Kürze auch für mobile Geräte angeboten werden. Paper-Apps für Android und iOS sind in Planung und sollen Offline-Zugriff auf Paper-Dokumente ermöglichen.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Peter Marwan

Peter Marwan ist Chefredakteur von silicon.de und immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie Firmen den rasanten Fortschritt in der IT-Branche in der Praxis nutzen können. Dabei geht es nicht nur darum, Vorhandenes zu optimieren, sondern vor allem auch um Ansätze und Strategien, mit denen sich neue, durch die IT unterstützte Geschäftsmodellle entwickeln lassen.

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