Microsoft, Intel und Accenture formen Ethereum-Blockchain-Allianz

Mehr als zwei Dutzend Unternehmen geben die Gründung der neue Enterprise Ethereum Alliance (EEA) bekannt. Ethereum ist eine Open-Source-Blockchain-Technologie, die eine verteilte Plattform für die Ausführung von Ausführen von Smart Contracts und damit eine dezentrale virtuelle Maschine bereitstellt. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben Microsoft, Intel und Accenture unter anderem auch Credit Suisse, UBS, JP Morgan Chase, Bank of New York Mellon und Thomson Reuters.

Ausgewähltes Whitepaper

Report: State of Digital Transformation EMEA 2019

Zu den größten Hürden der digitalen Transformation zählen der mobile Zugriff auf Unternehmensdaten und Anwendungen, die Nutzung unsicherer Netzwerke und nicht verwalteter Geräte. Das geht aus dem Report „State of Digital Transformation EMEA 2019“ von Zscaler hervor. Jetzt den vollständigen Report herunterladen!

EEA ist nicht das erste Industriekonsortium rund um Blockchain. Die Linux Foundation etwa hat bereits mit Hilfe von IBM und Hitachi das Projekt Hyperledger gegründet. Ein weiteres Consortium will mit Hilfe von Blockchain IoT-Anwendungen sicherer machen.

Ethereum ist ein Fork von Bitcoin und bildet ebenfalls die Grundlage einer virtuellen Währung. Die allerdings scheint nicht so erfolgreich zu sein wie Bitcoin.

Davon abgesehen ist Ethereum eine vielversprechende Technologie, die auch zahlreiche Entwickler auf sich zieht. Auch aus der Wirtschaft, vor allem aus der Finanz- und Versicherungsbranche, scheint dieses Verschlüsselungstechnologie ein großes Potential zu besitzen.

Mit Blockchains, die Grundlage jeder Crypto-Währung, wird die Historie jeder Transaktion abgespeichert. Das lässt sich auf Bezahlsysteme aber auch auf andere Dokumente anwenden.

Inzwischen bieten auch Unternehmen wie Microsoft oder IBM entsprechende Services. So hatte Microsoft beispielsweise den Azure Blockchain-as-a-Service im November 2015 vorgestellt. 2016 ist Microsoft dann mit Projekt Bletchley an die Öffentlichkeit getreten, ein Blockchain-Template, das auf Ethereum basiert und über das Anwender ein privates Ethereum-Network bereitstellen können.

Webinar

Digitalisierung fängt mit Software Defined Networking an

In diesem Webinar am 18. Oktober werden Ihnen die unterschiedlichen Wege, ein Software Defined Network aufzubauen, aus strategischer Sicht erklärt sowie die Vorteile der einzelnen Wege aufgezeigt. Außerdem erfahren Sie, welche Aspekte es bei der Auswahl von Technologien und Partnern zu beachten gilt und wie sich auf Grundlage eines SDN eine Vielzahl von Initiativen zur Digitalisierung schnell umsetzen lässt.

Von der Allianz heißt es: “Die Enterprise Ethereum Alliance verbindet Fortune 500 Unternehmen, Startups, Univeristäten und Technologieunternehmen mit Experten für Ethereum. Zusammen werden wir an und von der derzeit einzigen Blockchain lernen, die Smart Contracts unterstützt – Ethereum – damit soll eine Enterprise-fähige Software definiert werden, die in der Lage ist, hoch komplexe und anspruchsvolle Business-Anwendungen zu verarbeiten.”

Von Microsoft heißt es dazu: “Azure und Project Bletchley sind von speziellen BlockChain-Systemen unabhängig, aber Ethereum und Enterprise Ethereum werden von den Azure Middleware Services wie Cryptlets, Azure Active Directory for Identity, Data Services aus der Cortana Analytics Suite oder dem Key-Management Key Vault unterstützt.”

Nun werde Microsoft, das den ersten kommerziell verfügbaren Etherum-Service anbietet, auch als Partner der EEA auftreten. Vor allem auch deshalb, weil sich damit die Anforderungen von Unternehmen sehr gut umsetzen lassen. “Die Technologie fokussiert sich auf Anforderungen wie Privacy, Berechtigungen und eine wiederverwendbare Architektur. Dennoch bleibt Ethereum öffentlich und erweitert so den Bereich, den Entwickler, Unternehmen und Konsortien erreichen können.”

Redaktion

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