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Seagate kündigt 12-TByte-Variante seiner Helium-Festplatten an

Seagate hat mit der “Enterprise Capacity 3.5 HDD 12TB” einen Nachfolger seiner im vergangenen Jahr im Markt eingeführten, helium-gefüllten Enterprise-Festplatten angekündigt. Auch die kommende Generation ist vorrangig für den Einsatz im Rechenzentrum und dort speziell für Cloud-Workloads konzipiert. Neu gibt es laut Hersteller einige Funktionen speziell für Hyperscale-Kunden.

Enterprise Capacity 3.5 HDD 12TB (Bild: Seagate)

Die 3,5-Zoll-Laufwerke werden in mehreren Ausführungen als SAS- oder SATA-Laufwerke angeboten. Mit der Serienauslieferung will Seagate im Frühsommer beginnen. Zu den Preisen hat das Unternehemn noch keine Angaben gemacht, das Datenblatt liegt jedoch bereits vor. Demnach erreicht die neue Reihe eine Steigerung um 21 Prozent bei der IOPs-Leistung/Watt an und ein PLus von 20 Prozent bei der erweiterten Caching-Leistung, was in schnellerem Zugriff auf unstrukturierte Daten resultieren sol.

Die neue HDDs sollen Workloads von bis zu 550 TByte im Jahr verarbeiten können. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF) gibt Seagate mit 2,5 Millionen Stunden an. Damit soll sich die Enterprise Capacity 3.5 HDD 12T fünf Jahre durchgehend auch in anspruchsvollen Rechenzentrumsumgebungen einsetzen lassen. Zudem weist Seagate auf die niedrigen Gesamtbetriebskosten hin, die unter dem branchenüblichen Wert für Enterprise-Speicherprodukte liegen sollen. Der Stromverbrauch entspricht offenbar dem der 10-TByte-Version der Seagate-Platten.

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Die Festplatten sollen Plattformen auf Basis des Open Compute Project (OCP) hohe Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz ermöglichen. Durch die gegenüber der Vorgängergeneration zwei TByte höhere Kapazität hätten Hyperscale-Kunden die Möglichkeit, künftig über 10 PByte in einem 42-U-Rack unterzubringen.

[mit Material von Anja Schmoll-Trautmann, ZDNet.de]

Peter Marwan

Peter Marwan ist Chefredakteur von silicon.de und immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie Firmen den rasanten Fortschritt in der IT-Branche in der Praxis nutzen können. Dabei geht es nicht nur darum, Vorhandenes zu optimieren, sondern vor allem auch um Ansätze und Strategien, mit denen sich neue, durch die IT unterstützte Geschäftsmodellle entwickeln lassen.

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