Cloud-basierte Signaturlösung für sicheren Datenaustausch

Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen die Chancen, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Zugleich haben sie aber ein großes Interesse daran, die Souveränität über die eigenen Daten zu behalten. Mit einer webbasierten Signaturlösung könnten gerade KMU die Unterzeichnung und den Versand vertrauenswürdiger Dokumente digitalisieren, unabhängig vom jeweiligen Standort der Mitarbeiter. Zugleich ließen sich damit auch Geschäftsprozesse beschleunigen.

Stephan Vanberg, CEO bei FP Mentana-Claimsoft, bei der Vorstellung von FP-SIgn (Bild: PREVIEW Event & Communication)

Solche eine webbasierte Lösung wurde von der seit 20 Jahren auf Signaturlösungen spezialisierten FP Mentana-Claimsoft entwickelt, einer Tochterfirma der Francotyp-Postalia Holding AG, die neben dem Hauptgeschäftsfeld Frankiermaschinen auch Lösungen für die sichere Kommunikation anbietet, jetzt mit FP-Sign entwickelt. Stephan Vanberg, Geschäftsführer von FP Mentana-Claimsoft, präsentierte auf der diesjährigen CeBIT die neuen Features von FP-Sign: “Der administrative Aufwand rund um Vertragsabschlüsse, die Freigabe von Angeboten und jeglichen Dokumententypen wird bis hin zur revisionssicheren Archivierung auf wenige Klicks reduziert.”

Die Vorteile für den Anwender liegen ihm zufolge im Zeitgewinn und dem einfacheren Prozess, Dokumente digital zu signieren. Über das Modul “FP-Sign Client APP” biete die Lösung auch die qualifizierte elektronische Signatur (qeS). Damit werden die gesetzlichen Anforderungen an gesetzlich geregelte Dokumententypen, beispielsweise bei Arbeitnehmerüberlassungen, erfüllt. Somit lässt sich ein Dokument zwischen Absender und Empfänger sicher transportieren.

Aber auch Anwender, die nicht über eine qeS verfügen, können Dokumente mit der fortgeschrittenen Signatur unterzeichnen, die für die meisten Geschäftsvorfälle Gültigkeit hat. Im Übrigen plant FP Mentana-Claimsoft die Bereitstellung einer Fernsignatur-Funktionalität.

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Effektive Meeting-und Kollaboration-Lösungen

Mitarbeiter sind heute mit Konnektivität, Mobilität und Video aufgewachsen oder vertraut. Sie nutzen die dazu erforderlichen Technologien privat und auch für die Arbeit bereits jetzt intensiv. Nun gilt es, diese Technologien und ihre Möglichkeiten in Unternehmen strategisch einzusetzen.

Die webbasierte Lösung nutzt für die sichere Datenverarbeitung ausschließlich deutsche Rechenzentren, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert sind. “Mittelständische Unternehmen und global tätige Konzerne schätzen einerseits die hohe Sicherheit und müssen andererseits nicht auf den Komfort des schnellen Handlings verzichten”, so Stephan Vanberg.

Abgerechnet wird nach Bedarf: Als Software-as-a-Service-Lösung wird FP-Sign zu unterschiedlichen Konditionen angeboten. (Screenshot: FP Mentana-Claimsoft)

FP-Sign wird in unterschiedlichen Varianten angeboten: Als Enterprise-Lösung lässt sich die Signatur-Anwendung über offene Schnittstellen an vorhandene CRM– und ERP-Systeme anbinden. Der Vorteil liegt darin, dass sämtliche Fachabteilungen im Unternehmen, von Personal über Einkauf bis Vertrieb, mit ihren Anwendungen zu FP-Sign angebunden werden können.

Alternativ lässt sich die Software-as-a-Service-Lösung ab sofort auch über ein Portal ansteuern. Diese Variante ist besonders für kleine und mittelständische Unternehmen attraktiv, weil keine Implementierung erforderlich ist und die Lösung so bedarfsgerecht genutzt werden kann.

Peter Marwan

Peter Marwan ist Chefredakteur von silicon.de und immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie Firmen den rasanten Fortschritt in der IT-Branche in der Praxis nutzen können. Dabei geht es nicht nur darum, Vorhandenes zu optimieren, sondern vor allem auch um Ansätze und Strategien, mit denen sich neue, durch die IT unterstützte Geschäftsmodellle entwickeln lassen.

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