Categories: CloudCloud-Management

Fujitsu integriert SUSE OpenStack in hyperkonvergente Infrastruktur

Fujitsu erweitert die hyperkonvergente Lösung PRIMEFLEX Integrated System mit der OpenStack-Lösung von SUSE. Das die neue gebündelte Lösung richtet sich vor allem an Unternehmen, die schnell eine On-Premise-Infrastruktur in die Cloud verlagern wollen.

Die Lösung ist das erste Ergebnis der strategischen Allianz zwischen Fujitsu und SUSE, die bereits im November 2016 angekündigt wurde. Die Kooperation richtet sich vor allem auf die Entwicklung neuer Cloud-Lösungen, Container-Architekturen und den Cloud-Einsatz in kritischen Umgebungen.

Nach wie vor ist der Einsatz von OpenStack für viele Anwender zu komplex. Hier versucht Suse mit der eigenen OpenStack-Distribution gegenzusteuern. In der Kooperation mit Fujitsu und über die einheitliche Referenzarchitektur und den Fujitsu-System, das sich aus den x86-basierten PRIMERGY Servern und den Storage-Lösungen ETERNUS zusammensetzt, können Anwender die OpenStack-Lösung sofort einsetzen, versprechen die beiden Hersteller.

Webinar

Digitalisierung fängt mit Software Defined Networking an

In diesem Webinar am 18. Oktober werden Ihnen die unterschiedlichen Wege, ein Software Defined Network aufzubauen, aus strategischer Sicht erklärt sowie die Vorteile der einzelnen Wege aufgezeigt. Außerdem erfahren Sie, welche Aspekte es bei der Auswahl von Technologien und Partnern zu beachten gilt und wie sich auf Grundlage eines SDN eine Vielzahl von Initiativen zur Digitalisierung schnell umsetzen lässt.

Die Lösung beinhaltet eine Reihe fertiger Systeme und Referenzarchitekturen: Nutzer können eine getestete Systemkonfiguration wählen, die ihren Bedürfnissen für eine private Cloud-Infrastruktur entspricht. Dazu gehört auch die nötige Flexibilität, die Lösung an unternehmensspezifische Bedürfnisse anzupassen, unter anderem bei der Ausfallsicherung für Hardware und Software, Software-defined Networking und Storage-Umgebungen. Darüber hinaus bieten beide Hersteller zusätzliche Erweiterungen. Support für Hardware, Software und Netzwerk wird von Fujitsu erbracht

Die neue Lösung basiert auf SUSE OpenStack Cloud 7. Diese Version bietet vollständigen Support für Docker auf dem Container-Orchestrierungs-Framework Kubernetes. Damit können Anwender auch Container-as-a-Service nutzen und damit auch die Entwicklung von Cloud-Workloads effizienter machen.

Neben neuen Hochverfügbarkeits-Funktionen für virtuelle Maschinen und Workloads ermöglicht die neue Version auch kontinuierliche Updates, so dass bei Aktualisierungen keine Downtimes mehr entstehen. Zudem integriert SUSE die OpenStack-Version Manila mit der Storage-Lösung CephFS und dem Storage in SUSE Linux Enterprise. Damit sei es möglich, Block-, Object- und File-Storage gemeinsam in einem einzigen Cluster laufen zu lassen. Version 7 ermöglicht darüber hinaus auch, den Betrieb über mehrere Rechenzentren hinweg in einer Nutzeroberfläche.

Die Fujitsu PRIMEFLEX-Systeme vereinen und vereinheitlichen das Management des gesamten Stacks. Jetzt bietet Fujitsu gemeinsam mit SUSE ein System für OpenStack an. (Bild: Fujitsu)

Fujitsu erweitert damit das Angebot mit den hyperkonvergenten Systemen der PRIMEFLEX-Familie. Im Bereich Private Cloud hat Fujitsu bereits ein ähnliches Angebot mit OpenStack von Red Hat, die VMware Cloud Foundation und vShape. Darüber hinaus bietet Fujitus auch für SAP und SAP HANA sowie für Big Data oder Microsoft-Umgebungen integrierte Systeme an. Die PRIMEFLEX-Systeme für SUSE OpenStack sind ab sofort ab 100.000 Euro zu haben. Das System lässt sich nach Bedarf erweitern.

“OpenStack ist der De-facto-Standard für Cloud-Infrastrukturen – unabhängig von der Art des Workloads – und bringt signifikante Kostenvorteile im Vergleich zu geschlossenen Systemen”, kommentiert Jörg Hartmann, Vice President EMEIA bei Fujitsu. “Allerdings benötigte die Implementierung einer OpenStack-Umgebung bisher signifikante Expertise und einen ‘Do-It-Yourself’-Ansatz, der fehleranfällig, zeitaufwändig und teuer war. Wir schaffen Abhilfe mit unseren vorkonfigurierten und getesteten integrierten Systemen für On-Premise Cloud-Infrastrukturen.”

Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

Recent Posts

Aktives Scannen: den Hackern einen Schritt voraus

In der vernetzten Produktion wachsen IT und OT zusammen. Damit steigt das Sicherheitsrisiko deutlich bis…

46 Minuten ago

Covid-19-Impfkampagne: Digitale Koordination von Impfterminen

Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein setzt auf Online-Portal mit Oracle-Technologie.

3 Stunden ago

Allianz Risk Barometer 2022: Cyberangriffe weltweites Top-Risiko für Unternehmen

Elfte Umfrage der Allianz: Cyber, Betriebsunterbrechung und Naturkatastrophen sind weltweit die drei größten Geschäftsrisiken in…

1 Tag ago

Worauf es bei der Banken-IT besonders ankommt

Finanzinstitute unterliegen strengen Auflagen, wenn es um die Digitalisierung geht. Doch der Finanzbereich kommt an…

1 Tag ago

Patentstreit zwischen Apple und Ericsson eskaliert

Apple reagiert auf Ericssons Klagen mit einer eigenen ITC-Beschwerde. Das Unternehmen aus Cupertino bekundet aber…

4 Tagen ago

Google fordert sichere Rahmenbedingungen für Datenaustausch zwischen USA und EU

Googles Chief Legal Officer kritisiert in einem Blogeintrag die Datenschutzgrundverordnung. Auslöser ist eine Entscheidung aus…

4 Tagen ago