Categories: CloudCloud-Management

VMware will bei Cloud-Management zukaufen

VMware übernimmt Wavefront. Die Technologie des jungen Unternehmens zielt darauf ab, heterogene Cloud-Umgebungen zu überwachen und zu verwalten. Damit soll das Anwendungsmanagement in der Cloud verstärkt werden. Wie Ajay Singh, General Manager für Management Suites bei VMware, in einem Blog mitteilt, soll die zugekaufte Technologie die VMware-Lösungen vRealize Operations für die Kapazitätsplanung und vRealize Log Insight ergänzen.

Die Übernahme soll im zweiten Quartal 2017 abgeschlossen werden. Finanzielle Details wurden nicht bekannt.

Mit Wavefront übernimmt VMware ein skalierbares Framework für das Monitoring von Cloud-Anwendungen. Die Technologie soll die vRealize-Familie ergänzen. Box, Yammer oder Groupon setzen diese Lösung bereits ein. (Bild: Wavefront)

Damit stärkt VMware die Cross-Cloud-Services, über die Anwender Anwendungen und darunter liegende Infrastrukturen in verschiedenen Cloud verwalten und überwachen können. Dafür wertet Wavefront Millionen Datenpunkte in Echtzeit aus. Und diese Daten können dann für die Überwachung und die Optimierung von Anwendungen ausgewertet und visualisiert werden.

Ausgewähltes Whitepaper

Studie zu Filesharing im Unternehmen: Kollaboration im sicheren und skalierbaren Umfeld

Im Rahmen der von techconsult im Auftrag von ownCloud und IBM durchgeführten Studie wurde das Filesharing in deutschen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern im Kontext organisatorischer, technischer und sicherheitsrelevanter Aspekte untersucht, um gegenwärtige Zustände, Bedürfnisse und Optimierungspotentiale aufzuzeigen. Jetzt herunterladen!

Auch große SaaS-Anbieter wie Workday, Box, Groupon oder Yammer setzen die Lösungen von Wavefront ein. Der Dienst wird als hochskalierbarer Service bereitgestellt und sammelt Daten aus CollectD, StatsD, JMX, Ruby und AWS, Google CE, Azure und OpenStack, wie aus einem Datenblatt (PDF) hervorgeht.

Als Containerlösungen unterstützt Wavefront Docker, Mesos, Kubernetes, Red Hat Openshift und Mesophere. Dann lassen sich diese Daten auf beliebige Weise auswerten und visualisieren, wie der Hersteller mitteilt. So lassen sich beispielsweise auch Anomalien erkennen oder Alerts triggern.

Nachdem sich VMware aus dem Public-Cloud-Business mit dem Verkauf von vCloud Air zurückgezogen hat, setzt der Hersteller offenbar aber weiterhin auf Verwaltungslösungen für Rechenzentren und herterogene Cloud-Umgebungen. So hatte VMware erst vor wenigen Tagen die Version 6.6 von vSAN, der hyperkonvergenten Software-Defined-Datacenter-Lösung vorgestellt.

Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

Recent Posts

US-Finanzministerium: Ransomware für Bitcoin-Transaktion in Milliardenhöhe verantwortlich

Es geht um Transaktionen im Wert von bis zu 5,2 Milliarden Dollar. Allein im ersten…

17 Minuten ago

Apple sackt 75 Prozent der weltweiten Smartphone-Gewinne ein

Samsung kommt lediglich auf einen Anteil von 13 Prozent. Auch gemessen am Umsatz ist Apple…

2 Stunden ago

Microsoft behebt AMD-CPU-Leistungsproblem

Microsoft hat einen Teil eines Problems behoben, das die Leistung von Anwendungen unter Windows 11…

2 Stunden ago

Virtuelle Maschine mit Windows 11 erstellen

Wenn Sie Windows 11 auf risikofreie Weise ausprobieren wollen, verwenden Sie Hyper-V. Damit können Sie…

3 Stunden ago

Vernachlässigte Passwörter

Unsichere Passwortnutzung bleibt trotz besserem Sicherheitsbewusstsein und erhöhter Internetnutzung ein schweres Problem, berichtet Katie Petrillo,…

4 Tagen ago

Deutsche wollen Jobwechsel

Nahezu die Hälfte aller deutschen Vollzeitbeschäftigten plant einen Jobwechsel in den nächsten zwölf Monaten. Als…

4 Tagen ago