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Smartphones: Archos Diamond Alpha und Diamond Gamma kommen im Juli für 399 respektive 219 Euro

Archos hat mit den Modellen Diamond Alpha und Diamond Gamma für Juli zwei Mittelklasse-Smartphones angekündigt, die in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Anbieter Nubia entstanden sind. Etwas vage spricht Archos von einer “Kooperation bei Design und Fertigungskapazitäten”. Tatsächlich scheint die jedoch sehr weitreichend zu sein.

Denn d Vergleich der technischen Daten von Nubia z17 Mini und Archos Diamod Alpha zeigt, dass nahezu alle wesentlichen Merkmale übereinstimmen. Unklar ist aufgrund der nicht vollständigen Angaben nur, ob tatsächlich dasselbe 2.5-D-Display verwendet wird (was aber die Bilder nahelegen) und ob das Archos-Smartphone wirklich alle Kamerafunktionen des Nubia-Modells bietet, oder ob es mit einem Teil auskommen muss.

Archos Diamond Alpha (Bild: Archos)

Das nun angekündigte Diamond Alpha soll in Deutschland bereits Mitte Juli für 399 Euro auf den Markt kommen. Für den Preis ordentlich ist die Kameraausstattung: In der Rückseite sitzt eine Dual-Kamera mit Autofokus und zweimal 13 Megapixeln, in der Vorderseite eine 16-Megapixel-Kamera mit Fixfokus. Videos werden wahlweise mit 4K aufgenommen. Um die Leistungsfähigkeit der Kamera zu belegen, zeigt Archos auf seiner Webseite auch einige damit aufgenommenen Bilder, die auch als zip-Datei zum Download zur gründlicheren Inspektion angeboten werden.

Das Archos Diamond Alpha wird von einer Octa-Core-CPU (Snapdragon S652) angetrieben, die von einer Adreno-510-GPU und 4 GByte RAM unterstützt wird. Der interne Speicher fasst 64 GByte und lässt sich via microSD-Karte um bis zu 256 GByte erweitern.

Nubia z17 Mini (links) und Archos Diamond Alpha (rechts)

Das 5,2-Zoll-Display löst 1920 mal 1080 Bildpunkte auf (Full HD). Es wird von Corning Gorilla Glass 3 geschützt. Der verbaute Akku hat eine Kapazität von 2950 mAh und wird über USB Type 2.0 aufgeladen. Lausprecher, Kopfhöreranschluss und Fingerabdruckscanner sind ebenfalls an Bord, NFC wird aber nicht aufgelistet. In Mobilfunknetzen kommuniziert das Dual-SIM-Smartphone Diamond Alpha mittels LTE, im WLAN mittels 802.11b/g/n/ac und mit anderen Geräten via Bluetooth 4.2 LE. GPS und UKW-Radio sind ebenfalls an Bord. All das steckt in einem Unibody Metallgehäuse

Archos Diamond Gamma für 219 Euro

Ebenfalls noch im Juli soll das Archos Diamond Gamma in Deutschland in den Handel kommen. Es soll 219 Euro kosten und bietet ein 5,5 Zoll großes IPS-Display mit 1280 mal 720 Bildpunkten. Hier weist Archos ausdrücklich auf das 2.5-D-Display hin. Außerdem kommt hier Android 7.0 zum Einsatz, nicht wie beim Alpha-Modell das ältere Android 6.0. Über dem Betriebssystem liegt laut Archos die Oberfläche Nubia UI 4.0. Das scheint auch beim Diamond Alpha so zu sein, da wird es aber nicht explizit erwähnt.

Archos Diamond Gamma (Bild: Archos)

Angetrieben wird das Archos Diamond Gamma von Qualcomms Achtkernprozessor Snapdragon S435, dem die GPU Adreno 505 und 3 GByte RAM zur Seite stehen. Der interne Speicher ist mit 32 GByte nur halb so große wie beim Diamond Alpha und lässt sich auch nur um die Hälfte (128 GByte) erweitern.

Wie bei Archos üblich ist auch das Diamond Gamma ein Dual-Sim-Handy. Es unterstützt LTE mit bis zu 150 MBit/s, WLAN (802.11 b/g/n) und Bluetooth 4.2 LE. GPS und UKW-Radio sind auch hier an Bord.

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In der Rückseite ist hier eine 13-Megapixel-Kamera mit Blende f2/2 verbaut. Sie nimmt Videos mit 1080 p bei 30 fps auf. Die Frontkamera arbeitet mit 5-Megapixel-Sensor. Über Apps wird eine Clone Funktion zur Multiplizierung von Motiven in einem Schnappschuss, eine Slow-Motion-Funktion sowie ein Panorama-Modus bereitgestellt.

Zur weiteren Hardware-Ausstattung gehören ein Akku mit einer Kapazität von 3000 mAh, Lautsprecher, Kopfhörerbuchse sowie Sensoren für Licht, Annäherung und Beschleunigung. Ein Gyroskop ist nicht an Bord.

Peter Marwan

Peter Marwan ist Chefredakteur von silicon.de und immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie Firmen den rasanten Fortschritt in der IT-Branche in der Praxis nutzen können. Dabei geht es nicht nur darum, Vorhandenes zu optimieren, sondern vor allem auch um Ansätze und Strategien, mit denen sich neue, durch die IT unterstützte Geschäftsmodellle entwickeln lassen.

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