Microsoft aktualisiert Windows 10 Creators Update

Microsoft hat ein neues Build für Windows 10 Creators Update veröffentlicht. Es enthält Fehlerkorrekturen, die die Qualität des Betriebssystems verbessern sollen. Unter anderem werden Probleme beim Drucken von Websites und der Installation von Netzwerkdruckern behoben. Das Build 15063.447 steht auch für Smartphones zur Verfügung.

In den Release Notes weist Microsoft auch auf Bugs im Zusammenhang mit Smartcards hin, die unter anderem bei Remote Desktop Verbindungen mit Windows Server 2016 auftraten. Ein anderer Fehler hatte zur Folge, dass UWP-Apps nicht mehr reagieren, wenn als Standardaktion für das Zuklappen eines Laptops “nichts unternehmen” ausgewählt wurde. Nutzer sollen zudem nach einem Neustart des Drucker-Spoolers nicht mehr 40 bis 60 Minuten warten müssen, bevor sie Einstellungen des Druckers ändern können.

Das Build 15063.447 korrigiert außerdem mehrere Fehler in Internet Explorer 11. Es verbessert auch Bluetooth-Verbindungen mit Wearables. Zudem soll das Problem, dass Nvidia-Treiber abstürzen, wenn das System in den Energiesparmodus wechselt, der Vergangenheit angehören. Davon war auch das Microsoft Surface Hub betroffen.

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Auf Windows-Smartphones soll die Kamera-App weniger Energie verbrauchen. Darüber hinaus kam es zuletzt als Folge einer fehlerhaften Unistore-Datenbank zum Verlust von E-Mails, Kontakten, SMS und anderer Daten. Eine Liste aller Änderungen findet sich im Knowledge-Base-Artikel 4022716.

Microsoft bietet ähnliche Fehlerkorrekturen auch für Windows 10 Version 1607 (Anniversary Update), Windows 10 Version 1511 (Threshold 2) und die im Juli 2015 veröffentlichte Originalversionvon Windows 10. Die neuen Builds werden über Windows Update verteilt. Zum Abschluss der Installation ist ein Neustart erforderlich.

Des Weiteren kündigte Microsoft eine Änderung für das Windows Insider Program an. Um vor der Veröffentlichung des Fall Creators Update im September ein neues Update-Framework zu testen, werden Updates für das Insider Program künftig ebenfalls in Wellen ausgerollt. Davon ist nur der sogenannte Slow Ring betroffen, über den bereits im Fast Ring getestete und damit weniger fehlerhafte Builds angeboten werden. Außerdem sollen Insider, die den Slow Ring abonniert haben, eine Option erhalten, neue Builds auch sofort herunterzuladen.

[mit Material von Liam Tung, ZDNet.com]

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Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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