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Lexmark stellt Laserdrucker mit 4-Jahres-Garantie für KMU vor

Lexmark hat eine aus insgesamt 23 Geräten bestehende Produktlinie mit Laser-Druckern und Laser-Multifunktionsgeräten angekündigt. Die Druckgeräte richten sich an KMU und sind für Arbeitsgruppen unterschiedlicher Größe ausgelegt. Besonderheit ist die 4-Jahres-Garantie.

Bisher waren diesbezüglich Brother und Oki mit einer 3-Jahres-Garantie auf alle Produkte sowie Kyocera mit 3-Jahres-Garantie auf die meisten Modelle am großzügigsten. Lexmark hatte die 4-Jahres-Garantie im Oktober vergangenen Jahres für zunächst 14 Drucker- und Multifunktionsgeräte eingeführt, die sich an Kunden im Mittelstand richten. Jetzt wird das Angebot also nach unten erweitert.

Wie üblich ist auch bei Lexmark eine Registrierung erforderlich, um in den Genuss der Garantie zu kommen. Bei Lexmark beträgt die Frist dafür 90 Tage nach Kauf. Die Garantie umfasst dann laut Hersteller einen kostenlosen 24-Stunden-Online-Kundendienst sowie einen technischen Kundendienst per Telefon während der Geschäftszeiten. Auch allfällige Reparaturen inklusive eventuell benötigter Ersatzteilkosten sind damit abgedeckt. Ausgeschlossen sind wie üblich Verbrauchsmaterialien, aber auch Verschleißteile wie die Fixierstation oder die Übertragungseinheit.

Ein Tool auf der Lexmark-Website soll die Auswahl erleichtern. Preise nennt der Hersteller noch nicht. Das derzeit ausgegraute Auswahl-Menü beginnt bei “199 Euro und weniger”, es reicht bis “400 Euro und mehr”. Das vermittelt eine ungefähre Vorstellung vom Preisrahmen. Alle 23 Neuvorstellungen unterstützen Duplexdruck. Die Druckgeschwindigkeiten liegen zwischen 23 und 57 Seiten pro Minute.

Die neuen Lexmark-Printer sind für kleine, mittelgroße oder große Arbeitsgruppen gedacht. Lexmark versteht darunter Teams mit bis 10, 20 oder mehr als 20 Mitarbeitern. Dementsprechend sind alle netzwerkfähig – zumindest via Ethernet-Port – einige lassen sich via WLAN auch drahtlos und damit bequem von Mobilgeräten aus ansteuern.

Bedient werden die beiden kleinsten Neuvorstellungen über ein zweizeiliges LCD. Die nächstgrößeren Modelle bieten ein 2,4 Zoll großes Farb-LCD. Touchscreens mit Displaydiagonalen von knapp 4,3 und 7 Zoll bieten sieben respektive fünf weitere Modelle. Das empfohlene monatliche Druckvolumen liegt je nach Modell zwischen 3000 und über 6000 Seiten.

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Zwölf der Produktneuheiten sind reine Druckgeräte, elf MFPs. Das Verhältnis von Schwarzweiß- zu Farbdruckern ist identisch, die Gruppen untereinander überschneiden sich jedoch. 13 der neuen Modelle unterstützen zudem die e-Task genannten Apps von Lexmark, um dokumentenzentrische Aufgaben am Druckgerät zu automatisieren, zu erleichtern oder in andere Anwendungen übergeben.

Ankündigung als Teil der Neuaufstellung von Lexmark

Die Produktlinie aus KMU-Druckern mit 4-Jahres-Garantie ist die zweite große Ankündigung von Lexmark im Zuge der Neuaufstellung. Das Unternehemn war im vergangen Jahr für 3,6 Milliarden Dollar von chinesischen Investoren übernommen worden. Die hatten dann Anfang Mai dieses Jahres bekannt gegeben, die in den vergangenen Jahren aufgebaute Software-Sparte, bestehend vor allem aus den Zukäufen Kofax, Readsoft und Perceptive Software, an einen anderen Investor zu verkaufen und sich mit Lexmark wieder auf das Geschäft mit Druckgeräten zu konzentrieren.

Mit der ersten Ankündigung Anfang dieses Monats meldete sich der Hersteller zunächst im High-end-Segment zurück. Die A3-Serien CS920 und CX920 sollen im Lauf des Jahres auch in Deutschland auf den Markt kommen. Einzelheiten zum Termin sind jedoch noch nicht bekannt. Bei ihnen handelt es sich um Lexmarks bisher schnellste Druckgeräte (55 respektive 65 Seiten pro Minute) mit den bei Lexmark bislang größten Papierapazitäten (bis zu 6650 Blatt). Auch bei der Scan-Geswchindigkeit sollen die neuen A3-Geräte bisherige Lexmark-Produkte übertrumpfen.

Peter Marwan

Peter Marwan ist Chefredakteur von silicon.de und immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie Firmen den rasanten Fortschritt in der IT-Branche in der Praxis nutzen können. Dabei geht es nicht nur darum, Vorhandenes zu optimieren, sondern vor allem auch um Ansätze und Strategien, mit denen sich neue, durch die IT unterstützte Geschäftsmodellle entwickeln lassen.

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