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Banking-Trojaner Svpeng schleicht sich als Flash Player App auf Smartphones

Kaspersky hat eine neue Variante des bereits seit 2013 bekannten Banking-Trojaners Svpeng entdeckt. Der mit neuen Funktionen ausgestattete Trojaner verfügt nun auch über eine Keylogger-Funktion. Damit lassen sich eingegebene Zugangsdaten abfangen. Das funktioniert selbst auf Geräten mit der aktuellsten Android-Version und allen installierten Sicherheits-Updates. Laut Kaspersky erkennt die eigene Antiviren-Lösung den Schädling als Trojan-Banker.AndroidOS.Svpeng.ae.

Wie Kaspersky mitteilt, tarnt sich die Malware als Flash Player App und gelangt über präparierte Webseiten auf Smartphones. Dabei lässt sie sich die Nutzung als Geräteadministrator erlauben. So kann sie bei einem Tastendruck Bildschirmfotos erstellen und Zugangsdaten aufzeichnen.

Die gefährliche App greift gezielt Kunden großer europäischer Banken an. Bisher sind die Angriffszahlen laut Kaspersky gering. Die meisten Angriffe sind aus Russland (29 Prozent), Deutschland (27 Prozent) und der Türkei (15 Prozent) bekannt.

Die Neuauflage des Trojaners Svpeng kann sich auch als Standard-SMS-App installieren. Damit ist sie dann in der Lage, SMS zu versenden und zu empfangen sowie Anrufe zu starten und die Kontakte auszulesen. Die Schadsoftware wehrt sich auch geschickt gegen Versuche, ihr die Administrationsrechte zu entziehen, sie zu blockieren oder zu deinstallieren.

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Der Flash-Player ist am Ende. Zum Glück, denn er ist ein Einfallstor für Trojaner und Hacker, und mit HTML5 gibt es einen passenden Ersatz. Doch ein Leben ganz ohne Adobe? Ohne Reader? Ohne Photoshop? Es ist möglich – mit Programmen, die dazu noch kostenlos sind.

Die Malware Svpeng erinnert wieder einmal daran, dass Nutzer sich genau überlegen sollten, ob sie zustimmen sollen, wenn Apps bestimmte Rechte anfordern. Im speziellen Fall wird die echte Flash Player App von Adobe für Android zudem gar nicht mehr angeboten. Den Support für Flash Player auf Desktop-Rechnern wird Adobe wie kürzlich angekündigt 2020 komplett einstellen.

[mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

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Redaktion

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