Microsoft integriert Adobe Sign in Office 365 und Microsoft Flow

Microsoft hat die elektronische Signaturlösung Adobe Sign in Office 365 integriert. Damit können künftig Dokumente in Microsoft Word, PowerPoint und Outlook mit Adobe Sign rechtssicher elektronisch signiert werden. Das funktioniert laut Microsoft über über alle Geräteklassen und Plattformen hinweg. Die so digital signierten Dateien erfüllen den Anbietern zufolge dieselben Anforderungen wie handschriftlich unterschriebene Dokumente.

Die beiden Unternehmen setzen damit Ankündigungen aus dem vergangenen Jahr um. Ziel ist eine tiefe und vielfältige Integration der jeweiligen Produktangebote. Für Dynamics 365 und Microsoft SharePoint ist Adobe Sign bereits seit März verfügbar.

Im Zuge der strategischen Partnerschaft soll beispielswiese auch die Integration von Adobe Sign in Microsoft Teams folgen. Sie ermögliche dann den komplett elektronischen Austausch von Dokumenten und reduziere damit die Dauer von Genehmigungsprozessen in Unternehmen deutlich.

Dazu wird die Adobe Sign-App in Microsoft Teams einen Tab anbieten, über den sich zu verschickende Dokumente signieren lassen. Über einen Bot können Teammitglieder Dokumente verwalten und im Blick behalten. Wann diese Funktionen zur Verfügung stehen ist noch nicht klar.

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Außerdem soll Adobe Sign auch in Microsoft Flow integriert werden. Die Signaturlösung erlaubt in der Prozessautomatisierung dann das Erstellen eigener Workflows. Die Integration von Adobe Sign und Microsoft Flow wird den Partnern zufolge “in den kommenden Monaten” auf weitere Microsoft-Produkte ausgedehnt, darunter SharePoint, Dynamics und OneDrive.

Im Gegenzug wird Microsoft Azure zur bevorzugten Cloud-Plattform von Adobe Sign und Microsoft Teams zur bevorzugten Collaboration-Lösung in den Adobe-Services Creative Cloud, Document Cloud und Experience Cloud. Außerdem sollen auch die Adobe Creative Cloud und die Bilddatenbank Adobe Stock in Microsoft Teams integriert werden. Und Microsoft Teams wird künftig auch mit der Adobe Experience Cloud verknüpft.

Peter Marwan

Peter Marwan ist Chefredakteur von silicon.de und immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie Firmen den rasanten Fortschritt in der IT-Branche in der Praxis nutzen können. Dabei geht es nicht nur darum, Vorhandenes zu optimieren, sondern vor allem auch um Ansätze und Strategien, mit denen sich neue, durch die IT unterstützte Geschäftsmodellle entwickeln lassen.

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