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Google zeigt Chromebook mit aktuellen Core-i-Prozessoren

Google hat auf seinem Hardwareevent auch einen Nachfolger des Chromebook Pixel vorgestellt. Das Pixelbook basiert auf Core-i5- und i7-Prozessoren von Intel und bietet ein umklappbares Display. Allerdings bietet Google das Gerät zum Start nur in Großbritannien, Kanada und den USA an. Dort kostet es je nach Ausstattung zwischen 999 und 1649 Dollar.

Das 12,3-Zoll-Display des Pixelbook löst 2400 mal 1600 Bildpunkte auf, was einer Pixeldichte von 235ppi entspricht. Die Helligkeit spezifiziert Google mit 400 Nits. Zudem soll es 72 Prozent des NTSC-Farbraums abdecken. Das berührungsempfindliche Display unterstützt Stifteingaben, unter anderem mit dem ebenfalls gestern vorgestellten Pixelbook Pen.

Den Core-Prozessoren der siebten Generation stellt Google wahlweise 8 oder 16 GB RAM zur Seite. Als Massenspeicher dienen 128, 256 oder 512 GByte große Solid State Drives – letztere unterstützt die NVMe-Schnittstelle. Im 29 mal 22 mal 1 Zentimeter großen Aluminium-Unibodygehäuse steckt ein Akku mit einer Leistung von 41 Wattstunden, der dank Schnellladetechnik innerhalb von 15 Minuten eine Laufzeit von zwei Stunden und innerhalb von 60 Minuten eine Laufzeit von 7,5 Stunden erreichen soll. Bei üblicher Nutzung soll der Akku bis zu 10 Stunden durchhalten.

Zur weiteren Ausstattung gehören Dual-Band-WLAN nach Standard 801.11ac, Bluetooth 4.2, zwei Lautsprecher, vier Mikrofone und ein Trusted Platform Module Chip. Die im Displayrahmen verbaute Kamera nimmt Videos mit einer Auflösung von 720p bei 60 Bildern pro Sekunde auf. Externe Geräte lassen sich über zwei USB-Typ-C-Anschlüsse mit dem Pixelbook verbinden. Es steht aber auch ein 3,5-Millimeter-Kopfhöhreranschluss zur Verfügung.

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Insgesamt bietet Google das Pixelbook in drei Varianten an. Für 999 Dollar gibt es das Chromebook mit Core-i5-Prozessor, 8 GByte RAM und 128-GByte-SSD. Ein Aufpreis von 200 Dollar steigert die Kapazität der SSD auf 256 GByte. In Kürze soll zudem das Modell mit Core-i7-CPU, 16 GByte RAM und 512 GByte großer NVMe-SSD zur Verfügung stehen, das den Geldbeutel mit 1649 Dollar belastet.

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Den optional erhältlichen Pixelbook Pen gibt es für 99 Dollar. Es ist laut Google der einzige Eingabestift, der den Google Assistant unterstützt. Beispielsweise können Bilder oder Textausschnitte mit dem Stift eingekreist werden, zu denen der Google Assistant dann weitere Informationen liefert. Der Stift funktioniert laut Google jedoch nur mit dem Pixelbook.

Ein weiterer Neuzugang der Pixel-Familie sind die Pixel Buds – drahtlose Kopfhörer, die ebenfalls für den Google Assistant optimiert wurden. Ein Druck auf den rechten Ohrhörer erlaubt es, per digitalem Assistenten Musik abzuspielen, Anrufe zu tätigen oder eine Navigation zu starten, “alles ohne das Telefon hervorzuholen”, betont Google. Zudem bieten die Pixel Buds eine Übersetzungsfunktion. In das Mikrofon der Kopfhörer gesprochene Texte soll ein gekoppeltes Pixel-2-Smartphone nahezu in Echtzeit in die gewünschte Sprache übersetzen und über den Lautsprecher des Telefons ausgeben.

Die Pixel Buds sollen auch hierzulande für 179 Euro in den Handel kommen. Google nennt zwar noch keine Details zur Verfügbarkeit, interessierte Nutzer können sich jedoch auf eine Warteliste setzen lassen.

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Peter Marwan

Peter Marwan ist Chefredakteur von silicon.de und immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie Firmen den rasanten Fortschritt in der IT-Branche in der Praxis nutzen können. Dabei geht es nicht nur darum, Vorhandenes zu optimieren, sondern vor allem auch um Ansätze und Strategien, mit denen sich neue, durch die IT unterstützte Geschäftsmodellle entwickeln lassen.

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