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Umfangreiche Stellenstreichungen bei BT in Deutschland

BT will in Deutschland in erheblichem Umfang Stellen abbauen. Von den derzeit rund 850 Arbeitsplätzen sollen einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge rund jeder wegfallen. Ein Drittel werde ganz gestrichen, zwei Drittel sollen nach Ungarn ausgelagert werden, berichtet das Blatt unter Berufung auf Mitarbeiter.

Mit der Maßnahme will der britische Telekommunikationskonzern rund 10 Millionen Euro einsparen. Betroffen sein werden vor allem Mitarbeiter in München und Eschborn. Dort befinden sich mit jeweils 300 Mitarbeitern die größten Standorte von BT in Deutschland.

Gegenüber der FAZ bestätigte BT Germany, dass Gespräche mit dem Gesamtbetriebsrat geführt werden. Zahlen nannte das Unternehmen zwar nicht, räumte aber Anpassungen ein und nannte als Grund dafür die angestrebte “Konzentration auf zukunftsträchtige Bereiche”.

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Die Arbeitnehmer sind davon nicht überzeugt. Sie machen einen im Januar aufgedeckten Bilanzskandal der BT Group in Italien zumindest mitverantwortlich. “Die Vorgänge in Italien haben einen wesentlichen Einfluss auf das Abbauprogramm”, zitiert die FAZ den Gesamtbetriebsratsvorsitzender Joachim Gschwendtner. Berichten zufolge wurden die Bilanzen der italienischen Tochter in erheblichem Umfang aufgebläht. Durch die Aufdeckung des Betrugs entstand ein Abschreibungsbedarf von rund 615 Millionen Euro.

Peter Marwan

Peter Marwan ist Chefredakteur von silicon.de und immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie Firmen den rasanten Fortschritt in der IT-Branche in der Praxis nutzen können. Dabei geht es nicht nur darum, Vorhandenes zu optimieren, sondern vor allem auch um Ansätze und Strategien, mit denen sich neue, durch die IT unterstützte Geschäftsmodellle entwickeln lassen.

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