Cisco Security Connector soll iOS-Geräte in Firmen absichern

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Die App ist nun erhältlich. Cisco Security Connector soll Netzwerkaktivitäten von iOS-Geräten transparent machen und Firmen Kontrolle darüber geben. Dazu greift sie auf Cisco Umbrella und Cisco AMP zurück und ermöglicht die Nutzung von Cisco Meraki Systems Manager für das Device-Management.

Mit Cisco Security Connector steht im Apple App Store nun eine Anwendung zur Verfügung, die den Einsatz von iOS-Geräten in Unternehmen unterstützen soll. Die App ist auch ein Ergebnis der bereits im Herbst 2015 angekündigten Kooperation von Apple und Cisco. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit wollen die beiden Konzerne dafür sorgen, dass Ciscos Netzwerkprodukte besser mit iOS-Geräten und -Apps zusammenarbeiten. Verbesserungen versprachen die Firmen auch bei Mobile-, Cloud- und On-Premise-basierten Kollaborationswerkzeugen wie Cisco Spark, Telepresence und WebEx.

Apple und Cisco (Grafk: Cisco)

Der im Juni angekündigte und nun verfügbare Cisco Security Connector soll beim Einsatz von iPhones und iPads mit iOS 11 den Verantwortlichen Einblick in die Netzwerkaktivitäten sowie den Datenverkehr geben, den Nutzer, Anwendungen und Geräte erzeugen und ihnen helfen, diese Parameter zu steuern. “Gemeinsam mit Apple verbessern wir die Möglichkeiten für Unternehmen in den Bereichen Vernetzung, Zusammenarbeit und Sicherheit – und schaffen somit die Voraussetzung für sicheres, dezentralisiertes Arbeiten, wirksames Risikomanagement und Compliance”, erklärte David Ulevitch, Senior Vice President und General Manager der Cisco Security Business Group, bei der Ankündigung der App im Sommer.

Unternehmen legt Ulevitch die hauseigene, neue App nahe, wenn sie mobile Arbeitsplätze anbieten wollen und ihren Mitarbeitern dazu unternehmenseigene Tablets und Smartphones zur Verfügung stellen. Um Risiken zu minimieren, benötigten sie die mit Cisco Security Connector möglichen Einblicke in die Unternehmensdaten auf diesen Geräten. Die Anwendung greift dazu auf Sicherheitsfunktionen des SaaS-Security-Angebots Cisco Umbrella und Cisco AMP – die Endpoint-Security-Komponente von Ciscos Sicherheitsstrategie zurück.




Video, in dem die Funktionsweise des Cisco Security Connector vom Hersteller beschrieben wird.

Für das Mobile Device Management (MDM) ist die Nutzung des Cisco Meraki Systems Manager möglich. Offenbar lassen sich aber auch andere, etablierte MDM-Lösungen einsetzen. Voraussetzung für die Nutzung der Cisco Security Connector App ist allerdings, dass die Unternehmen entweder Cisco AMP und Cisco Umbrella bereits nutzen oder zu diesen Angeboten migrieren.

Im Sommer hatte Cisco auch angekündigt, künftig intensiver mit Schwergewichten der Versicherungsbranche zusammenzuarbeiten. Daraus sollen neue Angebote für sogenannte Cyber-Versicherungen hervorgehen. Die werden dann darauf basieren, dass Cisco ein kontinuierliches Security-Monitoring anbietet und eine messbare Referenzarchitektur bereitstellt, die Technologien von Apple und Cisco nutzt. Einen Zeitplan oder mit welchen Versicherungsunternehmen Cisco dabei zusammenarbeitet, hat der Manager noch nicht verraten.

iPhone 4

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Das neue iPhone 4, das im Juni 2010 auf den Markt kommt liefert wieder ein neues Design. Zum ersten Mal gibt es neben einer Front-Kamera auch einen Stahl-Rahmen und einen gläsernen Rücken. Neu sind außerdem das Retina-Display und der A-Series-Prozessor, den Apple selbst beisteuert. Darüber hinaus sorgt Apple mit besseren Specs, mehr Storage und verbesserter Grafikleistung für neue Impulse. Dank der Front-Kamera kann Apple auch die Video-Messaging-Lösung FaceTime anbieten. Mit dem iPhone 4 beendet Apple den Deal, dass AT&T das Gerät als einziger Carrier in den USA anbieten Darf. In Deutschland verliert die Telekom am 27. Oktober 2010 die alleinigen Vertriebsrechte. Mit dem iPhone 4 erntet Apple auch den ersten "Skandal" mit dem dem iPhone. Unter dem Namen "Antenna-Gate" wird bekannt, dass der Stahlrahmen, der auch als Antenne dienen soll, stark an Leistung einbüßt, wenn man das Gerät in Händen hält. Apple hat das dann damit gelöst, dass es den Anwendern kostenlose Cases oder Bumper anbot. Steve Jobs musste für die eilig anberaumte "Kriesenpresseveranstaltung" einen Familienurlaub auf Hawai unterbrechen. Trotzdem konnte Apple weltweit an den ersten drei Tagen 1,7 Millionen Geräte. (Bild: Apple)

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