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Dropbox führt neue Synchronisations-Features ein

Mit Smart Synch und einer Funktion für das selektive Synchronisieren in Teams erweitert Anbieter Dropbox das eigene Angebot für gewerbliche Nutzer. Dadurch soll die Verwaltung von größeren Datenmengen erleichtert werden. Anwender sollen damit vor allem das Problem übervoller Festplatten angehen können.

Wer in einem Team Dropbox nutzt, hat mit dem Cloud-Speicher stets genug Speicherkapazität zur Verfügung. Allerdings trifft das aber nicht auf die lokale Festplatte der Nutzer zu. Die kann aufgrund großer Datenmengen schnell verstopft sein.

Mit den neuen Feature Smart Sync können über den Desktop sämtliche Datien und Ordner in der eigenen Dropbox gesehen werden und das aber unabhängig, ob diese Daten lokal oder in der Cloud abgelegt sind. Mit einem Doppelklick wird die Datei dann auf den Rechner des Nutzers geladen. Große Dateien oder Ordner können zudem mit den Hinweis erweitert werden, dass diese nur Online gespeichert werden, wodurch der Rechner der Nutzer schnell entlastet wird.

Dropbox Business-Administratoren können in der Verwaltungskonsole außerdem unter anderem festlegen, ob neue Inhalte standardmäßig auf den Festplatten der Teammitglieder gespeichert werden oder nicht.

Bislang war dieses Feature nur für Dropbox Professional und Business-Teams als Beta-Version verfügbar. Ab sofort wird das Feature an alle Business-Nutzer ausgerollt.

Begleitend dazu stellt Dropbox die selektive Team-Synchronisierung vor, über die Team-Ordner selektiv synchronisiert werden können.

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So können Administratoren damit eine schnellere Bereitstellung der Daten ermöglichen, in dem nach der Installation der Desktop-Anwendung die zu synchronisierende Datenmenge begrenzt werden kann. Zudem bekommen die Administratoren damit auch eine Möglichkeit, alle Nutzer gleichzeitig zu verwalten, anstatt diese selektive Synchronisierung für jeden Nutzer einzeln einzustellen.

Zudem hilft dieses Feature bei der Archivierung. Nach Abschluss eines Projektes kann der Projekt-Ordner einfach markiert werden. Damit belegt der Folder dann keinen Speicherplatz auf den Rechnern der Nutzer. Auch die selektive Synchronisierung steht ab sofort allen Business-Nutzern zur Verfügung.

Zusammen mit Google arbeitet der Filesharing-Anbieter an einer gegenseitigen Integration mit der G-Suite von Google. Künftig sollen sie in der Lage sein, Google Docs, Tabellen und Präsentationen in Dropbox zu öffnen und zu bearbeiten oder neu zu erstellen. Außerdem soll es möglich sein, zur G Suite kompatible Dateien, die auf Dropbox gespeichert sind, in Google Docs, Tabellen und Präsentationen zu öffnen und zu bearbeiten. Darüber hinaus sollen Administratoren über die Dropbox Business Verwaltungskonsole Dokumente, Tabellen und Präsentation wie alle anderen Inhalte verwalten. Diese Integration soll ab der zweite Jahreshälfte 2018 verfügbar werden.

Dropbox ist seit Ende März an der Börse notiert und das Papier notiert über 40 Prozent des Ausgabewertes. Im Vorfeld des ersten Handelstages war die Aktie 25 Mal überzeichnet. Dropbox hatte 2017 rund 1 Milliarde Dollar umgesetzt und meldete im Februar, als der Anbieter die Zahlen für den Börsengang vorlegte mehr als 500 Millionen registrierte Nutzer. Trotz des hohen Umsatzes fährt Dropbox nach wie vor Verluste ein. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete der Anbieter ein Minus von 112 Millionen Dollar. Im Jahr zuvor waren es noch 210 Millionen Dollar gewesen.

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Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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