PNY stellt microSD-Karte mit 512 GByte vor

KomponentenWorkspace

Die PNY Elite microSDXC 512GB soll eine Datenrate von 90 MByte/s bieten und für 349 Dollar verkauft werden. Ab wann die Karte erhältlich sein soll, steht derzeit noch nicht fest.

PNY will auf der Computex eine microSD-Karte mit einer Kapazität von 512 GByte vorstellen. Die “512GB PNY Elite microSDXC Card CL 10 90MB/s with Adapter” bietet damit mehr Speicherkapazität als alle anderen microSD-Card-Modelle.

PNY gibt auf seiner Webseite eine Datentransferrate von 90 MByte/s an. Das dürfte sich auf die Leseperformance beziehen. Angaben zur Schreibleistung machte das Unternehmen nicht. Auch steht noch nicht fest, ab wann das Modell erhältlich sein soll. Der Preis beträgt 349 Dollar. Preise in Euro hat das Unternehmen noch nicht bekannt gegeben.

PNY microSDXC Elite 512GB (Bild: PNY)

Mit einer Kapazität von 400 GByte (Netto: 367 GByte) bietet derzeit die Western Digital-Tochter SanDisk die größte microSD-Karte an. Diese ist aktuell für knapp 200 Euro verfügbar. Deutlich günstiger ist mit knapp 60 Euro die 200-GByte-Variante von Sandisk, während die Samsung EVO Plus mit 256 GByte knapp 90 Euro kostet.

Zum Mobile World Congress hatte SanDisk die Extreme microSDXCTM 400 GB vorgestellt. Sie ist laut Hersteller die schnellste UHS-I Flash-Speicherkarte der Welt mit einer Lesedatenrate von 160 MByte/s und einer Schreibperformance von 90 MByte/s. Damit ist sie etwa 50 Prozent schneller als das zur IFA vorgestellte Modell SanDisk Ultra 400GB. Das neue Modell, für das der Hersteller noch keinen Preis genannt hat, soll im Juni auf den Markt kommen.

SanDisk microSD-Card 400 GByte im Galaxy-S9+ (Bild: ZDNet.de)

Typischerweise fungieren microSD-Karten als Speichermedium für digitale Foto- und Actionkameras. Sie  können aber auch auch zur Speichererweiterung von Android-Smartphones verwendet werden. Bei manchen Android-Telefonen ist es möglich, die Speicherweiterung als Adoptable Storage zu konfigurieren. Damit wird sie mit dem im Smartphone zur Verfügung stehenden Speicher fusioniert.

In der Regel bieten die Smartphonehersteller jedoch nur die Nutzung als mobiler Speicher an. Immerhin lassen sich einige Apps wie beispielsweise Kamera dazu überreden, aufgenommene Bilder und Videos direkt auf die microSD-Card abzuspeichern, sodass ein aufwendiges Datenmanagement in der Regel entfällt. Schließlich dürften Fotos und Videos von allen Datentypen den meisten Speicherplatz in Anspruch nehmen.

Audiophile Anwender freuen sich über den zusätzlichen Speicher, weil sie damit unkomprimierte Audiodateien problemlos auf ihrem Smartphone abspielen können, ohne dass der meist knappe Standard-Speicher beansprucht wird.
Tipp: Sind Sie ein Android-Kenner? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de

Ausgewähltes Whitepaper

EMM – ein nützliches Werkzeug zur Einhaltung der DSGVO

Am 25. Mai 2018 tritt die europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. In diesem Dokument finden Unternehmen Rahmenbedingungen, mit denen sie ihre Richtlinien für mobilen Datenschutz und mobile Sicherheit sowie die Durchsetzungskonzepte bewerten können.