Apple aktualisiert MacBook Pro-Modelle mit Intel-Prozessoren der 8. Generation

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Das MacBook Pro 15″ ist nun mit einem Sechs-Kern-Prozessor ausgestattet. Die 13-Zoll-Variante arbeiten mit Quad-Core-CPUs. Die Preise starten bei knapp 2000 Euro.

Apple stattet seine MacBook-Pro-Modelle nun endlich mit aktuellen Intel-Prozessoren der 8. Generation aus. Das erstmals 2016 vorgestellte Gehäusevariante verwendet Apple auch für die Notebooks. Die 13-Zoll-Variante kostet mit einem 2,3 GHz schnellen Intel Core i5 und Iris Plus Grafik 655 knapp 2000 Euro. Gegenüber dem Modell ohne Touch Bar und mit alten Prozessoren der 7. Generation, das weiterhin angeboten wird, beträgt der Preisaufschlag 250 Euro. Dafür spendiert Apple den neuen Versionen allerdings ein verbessertes Display, das True Tone unterstützt.

MacBook Pro 15" kostet in der vollen Ausbaustufe 7959 Euro (Screenshot: ZDNet.de)

Das neue MacBook Pro 13 mit Touch ID und Touch Bar ist standardmäßig mit 8 GByte RAM (LPDDR3/2133) ausgestattet, der beim Bestellprozess mit einem Aufpreis von 240 Euro auf maximal 16 GByte erweitert werden kann. Alternativ zum Core-i5-Standardprozessor mit 2,3 GHz steht für 360 Euro zusätzlich ein 2,7 GHz schneller Core i7 parat. Die Kapazität der internen SSD kann von 256 GByte entweder auf 512 GByte (250 Euro), 1 TByte (750 Euro) oder auf 2 TByte (1750 Euro) konfiguriert werden. In der vollen Ausbaustufe kostet das MacBook Pro 13″ 4349 Euro.

Das 15-Zoll-Modell gibt es nur noch mit Core-Prozessoren der achten Generation. Die Einstiegsvariante für knapp 2800 Euro ist mit einem 2,2 GHz schnellen Core-i7-Prozessor mit sechs Kernen ausgestattet. Für 480 Euro Aufpreis kann das Gerät auch mit einem 2,9 GHz schnellen Core i9 bestellt werden. Der Arbeitsspeicher lässt sich von 16 GByte (DDR4/2400) für 480 Euro auf 32 GByte erweitern. Als Grafikkarte fungiert standardmäßig eine Radeon Pro 555X mit 4 GByte GDDR5-Speicher. Für 120 Euro zusätzlich baut Apple die leistungsstärkere Radeon Pro 560X ein. Die Kapazität der standardmäßig verbauten SSD kann von 256 GByte auf 512 GByte (240 Euro), 1 TByte (720 Euro), 2 TByte (1680 Euro) oder 4 TByte (4080 Euro) erweitert werden. Mit allen Maximal-Optionen kostet das MacBook Pro 15″ 7959 Euro.

Die Displays der neuen Modelle (13″: 2560 x 1600 Pixel; 15″: 2880 x 1800 Pixel) unterstützen wie die aktuellen iPhones und iPad Pros die mit True Tone bezeichnete Funktion, die mithilfe von Lichtsensoren den Bildschirm hinsichtlich Farbtemperatur seiner Umgebung anpasst. Dargestellte Inhalte sollen dadurch natürlicher erscheinen.

Ein bereits im iMac verbauter Spezial-Prozessor mit der Bezeichnung T2 sorgt nun auch in den neuen MacBook Pros für mehr Sicherheit. Er überprüft bereits während des Boot-Prozesses das System auf etwaige Manipulationen. Nach dem Startvorgang kontrolliert der Chip die Steuerung der Lautsprecher und des Mikrofons sowie der FaceTime-Kamera. Angreifer, die beispielsweise Sicherheitslücken der Intel-CPU ausnutzen, haben damit trotzdem keinen Zugriff auf die vom T2 kontrollierten Komponenten. Der T2-Prozessor unterstützt außerdem die Verschlüsselung des Datenspeichers in Echtzeit und die Aktivierung des digitalen Assistenten mit “Hey Siri”.

Leisere Tastatur aber Hauptproblem nicht gelöst

In den neuen MacBook-Pro-Modellen verbaut Apple eine verbesserte Tastatur. In erster Linie soll das Tippgeräusch nicht mehr so laut wie bisher sein. Ein Hauptproblem der Tastaur hat Apple jedoch nicht gelöst: Nach wie vor kann eine Verschmutzung dazu führen, dass die Tastatur nicht mehr richtig funktioniert. Nach einer Klage von Anwendern hat Apple deswegen kürzlich ein Service-Programm für fehlerhafte Tastaturen gestartet.

Während Apple es nun endlich geschafft hat, die MacBook Pros mit Touch Bar und Touch ID mit aktuellen Prozessoren auszustatten, warten auf ein solches Update die MacBook Pro-Varianten ohne Touchbar, das MacBook Air sowie das 12-Zoll-MacBook. Laut des renommierte Analysten und Apple-Beobachter Ming-Chi Kuo plant Apple für den Herbst jedoch weitere Updates, die angeblich die gesamte Hardwarelinie betreffen soll. Auch von einem Billig-MacBook ist die Rede.

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