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Samsung startet Massenfertigung von eUFS-3.0-Speichern mit 512 GByte Kapazität

Samsung hat die Massenfertigung von eUFS-3.0-Speicher mit 512 GByte Kapazität gestartet. Die Datenrate verdoppelt sich gegenüber bisher in Smartphones verbauten eUFS-2.1-Lösungen damit auf 2100 MByte/s. Zusammen mit der 512-GByte-Variante gibt es auch ein 128 Gbyte großes Modell. In der zweiten Jahreshälfte will der weltgrößte Halbleiterproduzent eine Terabyte- und 256-GByte-Variante herstellen.

Samsung stapelt für das 512 GByte große eUFS-3.0-Speichermodul acht 512-Gigabit-V-NAND-Dies der fünften Generation und integriert einen leistungsstarken Controller. Auch die sequentielle Schreibgeschwindigkeit wurde neben der Verdopplung der Lesegeschwindigkeit um 50 Prozent auf 410 MByte/s verbessert. Die zufälligen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten steigen um bis zu 36 Prozent gegenüber der aktuellen Industriespezifikation eUFS 2.1.

Samsung eUFS 3.0 mit 512 GByte Kapazität (Bild: Samsung)

Sinnvoll ist die hohe Bandbreite des neuen eUFS-3.0-Speichers bei Anwendungen, die große Anforderungen an das Speichersubsystem stellen. eUFS 3.0 könnte beispielsweise die Aufnahme von Videos in Superzeitlupe von längerer Dauer ermöglichen.

“Der Beginn der Serienproduktion unserer eUFS-3.0-Produktreihe bietet uns einen großen Vorteil im Mobilfunkmarkt der nächsten Generation, in den wir eine Lesegeschwindigkeit bringen, die bisher nur auf ultraflachen Laptops verfügbar war”, sagte Cheol Choi, Executive Vice President of Memory Sales & Marketing bei Samsung Electronics. “Da wir unser eUFS-3.0-Angebot erweitern, einschließlich einer 1-Terabyte-Version im Laufe dieses Jahres, erwarten wir, dass wir eine wichtige Rolle bei der Beschleunigung der Dynamik im Premium-Mobilfunkmarkt spielen werden.”

eUFS 3.0: Performance (Tabelle. Samsung)
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Anja Schmoll-Trautmann

Anja Schmoll-Trautmann berichtet seit 2001 vorrangig für ZDNet.de über aktuelle Entwicklungen im Bereich Consumer Electronics, Mobile und Peripherie. Seit 2012 beschäftigt sie sich auch für silicon.de immer wieder mit Business-Hardware, Digitalisierung und Markttrends.

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