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Microsoft steigert Nettogewinn um mehr als 40 Prozent

Microsoft hat die Bilanz für das dritte Fiskalquartal 2021 (bis 31. März) vorgelegt. Der Umsatz kletterte um 19 Prozent auf 41,7 Milliarden Dollar. Auch beim Gewinn legte der Softwarekonzern deutlich zu. 15,5 Milliarden Dollar entsprechen einem Plus von 44 Prozent. Abzüglich einmaliger Belastungen blieben 1,95 Dollar Profit (nach Non-GAAP) pro Aktie übrig. Damit übertrifft Microsoft auch die Erwartungen von Analysten.

Sie hatten Einnahmen von 41,03 Milliarden Dollar und einen Non-GAAP-Gewinn pro Aktie von 1,78 Dollar vorausgesagt. Trotz des guten Ergebnisses gab der Kurs der Microsoft-Aktie im nachbörslichen Handel um 2,66 Prozent oder 6,97 Dollar nach. Den Handelstag hatte das Papier mit 261,97 Dollar und somit nur knapp unter dem aktuellen 52-Wochen-Hoch von 263,19 Dollar abgeschlossen.

Angetrieben wurde Microsofts Wachstum in den ersten drei Monaten des Jahres vor allem vom Geschäftsbereich Intelligent Cloud. Dessen Umsatz verbesserte sich um 23 Prozent auf 15,1 Milliarden Dollar. Der mit Azure generierte Umsatz legte sogar um 50 Prozent zu.

Der Bereich Productivity and Business Processes, zu dem die Office-Produkte gehören, steuerte 13,6 Milliarden Dollar zum Gesamtergebnis bei. Das entspricht einem Plus von 15 Prozent. Office- und Cloud-Dienste für Unternehmen meldeten ein Wachstum von 14 Prozent, Dynamics sogar ein Plus von 26 Prozent.

Die Windows-Sparte nahm 13 Milliarden Dollar ein (plus 19 Prozent). Die Bereiche Suchwerbung und Surface steigerten ihre Umsätze indes um 17 beziehungsweise 12 Prozent.

“Mehr als ein Jahr nach Beginn der Pandemie verlangsamen sich die Kurven der digitalen Veränderung nicht. Sie beschleunigt sich, und das ist erst der Anfang”, sagte Satya Nadella, Chief Executive Officer von Microsoft. “Wir bauen die Cloud für das nächste Jahrzehnt auf, erweitern unseren adressierbaren Markt und innovieren auf allen Ebenen des Tech-Stacks, um unseren Kunden zu helfen, widerstandsfähig zu sein und sich zu verbessern.”

Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die Redaktionen von Silicon.de und ZDNet.de. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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