Voice Access: Microsoft testet Sprachsteuerung für Windows 11

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Windows 11 (Bild: Microsoft)

Sie ergänzt die Spracheingabe. Nutzer können künftig Befehle per Sprache eingeben. Unter anderem lassen sich Anwendungen öffnen und Links anklicken.

Microsoft hat eine neue Vorabversion von Windows 11 veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung des Build 22518, das Windows-Insidern im Developer Channel vorbehalten ist, ist die Sprachsteuerung Voice Access. Weitere neue Funktionen betreffen das Windows Subsystem for Linux (WSL) und die Widgets.

Voice Access ist eine Ergänzung zur vorhandenen Spracheingabe. Während letztere die Eingabe von Wörtern per Sprache in Eingabefelder erlaubt, geht Voice Access einen Schritt weiter und unterstützt die Eingabe von Befehlen und die Steuerung von Geräten. Wie die Spracheingabe wird auch Voice Access über die Bedienungshilfen aktiviert.

Die Sprachsteuerung nutzt die in Windows 11 enthaltene Spracherkennung. Eine Internetverbindung wird für die Funktion nicht benötigt. Zum Start wird allerdings nur US-Englisch unterstützt. Laut Microsoft können Nutzer per Voice Access Anwendung starten, auf Schaltflächen oder Links klicken oder auch eine linken oder rechten Mausklick beziehungsweise einen Doppelklick ausführen. Es lassen sich aber auch Texte diktieren und bearbeiten.

Neu ist auch, dass Nutzer einstellen können, dass das Windows Subsystem for Linux über den Befehl “wsl.exe -install” über den Microsoft Store installiert und dann auch aktualisiert wird. Darüber hinaus kann der Taskleiste wieder ein Wetter-Widget hinzugefügt werden.

Darüber hinaus aktiviert das Build 22518 die Spotlight-Verbindung. Microsoft verteilt darüber auf Wunsch Desktop-Bilder. Eine vollständige Liste aller Änderungen, Korrekturen sowie der bekannten Fehler hält Microsoft wie immer in einem Blogeintrag bereit. Darin erläutert das Unternehmen auch, warum das aktuelle Build nicht für ARM64-PCs erhältlich ist.

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