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iOS 15.2 verbessert Datenschutz und bringt Makro-Funktion für Kamera des iPhone 13 Pro

Apple hat sein Mobilbetriebssystem iOS aktualisiert. Die Version 15.2 bringt zahlreiche Neuerungen, darunter ein neues Abo für Apple Music, einen App-Datenschutzbericht und eine Funktion für Makro-Aufnahmen mit der Kamera von iPhone 13 Pro und Pro Max. Darüber hinaus stopft Apple zahlreiche Sicherheitslöcher.

In den Einstellungen bietet iOS 15 nun einen App-Datenschutzbericht an. Er liefert eine Übersicht darüber, wie häufig Apps in den vergangenen sieben Tagen auf Informationen und Komponenten wie Standort, Fotos, Mikrofon oder Kontakte zugriffen haben. Der Bericht liefert aber auch Details zu Netzwerkaktivitäten von Apps.

Ebenfalls in den Einstellungen lässt sich ein Steuerelemente für Makroaufnahmen aktivierten. Anschließend können Besitzer eines iPhone 13 Pro oder eines iPhone 13 Pro Max mit dem Ultra-Weitwinkelobjektiv Makrofotos und -videos aufnehmen.

Das neue Abonnemente Apple Music Voice erlaubt wiederum mithilfe von Siri den Zugriff auf Titel, Playlists und Sender von Apple Music. Siri unterbreitet auf Wunsch aber auch Hörvorschläge anhand des Hörverlaufs sowie eigener Bewertungen.

Neu ist auch, dass CarPlay nun in einigen unterstützten Städten Abbiegespuren, Mittelstreifen, Fahrradwege und Fußgängerüberwege anzeigt. Die Apple-ID ermöglicht indes die Organisation des eigenen digitalen Nachlasses. Nutzer können Nachlasskontakte festlegen, die im Fall des eigenen Tods Zugriff auf das iCloud-Konto und alle persönlichen Informationen erhalten.

Laut einer Sicherheitswarnung beseitigt iOS 15.2 aber auch 42 Schwachstellen. Sie stecken in Komponenten wie Audio, ColorSync, CoreAudio, FaceTime, ImageIO, IOMobileFramBuffer, Kernel, Model I/O, Password Manager, Sandbox und WebKit. Angreifer sind unter Umständen in der Lage, mithilfe beispielsweiser einer schädlichen App Schadcode einzuschleusen und mit Kernel-Rechten auszuführen. Andere Schwachstellen lassen sich mit speziell gestalteten Bild- oder Audiodateien ausnutzen.

Außerdem enthält iOS 15.2 Patches, die verhindern sollen, dass Angreifer mit physischem Zugang zu einem gesperrten Gerät Kontakte einsehen. Bei einem entsperrten Geräten stellt Apple mit dem Update zudem sicher, dass der Password Manager nicht ohne Authentifizierung Kennwörter preisgibt.

Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die Redaktionen von Silicon.de und ZDNet.de. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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