KI-basierte Übersetzung von Produktinformationen

Die Schmalz Gruppe aus Glatten im Schwarzwald arbeitet schon seit längerem mit Contentserv im Bereich Product Information Management (PIM) zusammen. Die von Schmalz gefertigten Sauggreifer und Vakuum-Erzeuger kommen weltweit in den Branchen Logistik, Automotive, Elektronik und der Möbelfertigung zum Einsatz. Dafür muss Schmalz Länderwebsites und Produktinformationen in mehreren Sprachen zur Verfügung erstellen. Auch auf Preislistenportalen, in Angebotserstellungstools, Produktdatenblättern sowie gedruckten Katalogen, Preislisten und Vertriebsunterlagen müssen Produktdaten aktuell gehalten werden.

DeepL übersetzt für Schmalz Gruppe in 28 Sprachen

Um die Informationen auf effiziente Weise zentral zu pflegen und zu publizieren, setzt Schmalz auf die PIM-Lösung von Contentserv. Die Anforderungen an Internationalität und Vielsprachigkeit erfüllte das Produkt- und Content-Marketing lange mit Unterstützung professioneller Übersetzungsdienstleister. Inzwischen ist die Qualität einer intelligenten Übersetzungslösung wie DeepL aber so hoch, dass sie eine Alternative zur menschlichen Übersetzung ist. DeepL übersetzt in 28 Sprachen, darunter Englisch, Französisch, Spanisch, Japanisch und Chinesisch.

Der Schmalz Translation Service ist nun per Schnittstelle an DeepL und Contentserv angebunden. Der Account enthält zudem die Fachterminologie für alle benötigten Sprachen, ansonsten eine Hürde für die notwendigerweise generalistische Übersetzungs-KI.

Automatisierung verringert Organisationsaufwand

Nachdem DeepL die Übersetzung per KI erledigt hat, gleicht es diese mit den hinterlegten Sprachglossaren ab, korrigiert sie, wenn nötig, und liefert den Text wieder zurück. Das Ergebnis: Schnellere und bessere Übersetzungen bei hoher Kosteneffizienz. Mit der Automatisierung erübrigen sich nun 99 Prozent des bisherigen Organisationsaufwands. Und die Schmalz Gruppe spart durch die KI-gestützte Übersetzung und den mit dem PIM von Contentserv verknüpften, automatisierten Prozess nach eigenen Angaben jährlich rund 70.000 Euro.

Roger Homrich

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