Stefan Kolmar

ist Vice President, Field Engineering EMEA & APAC bei Neo4j

(Bild: Pixabay)

Predictive Maintenance im Fuhrpark: Wie Michelin mit Graph und RFID Reifen wartet

Vor allem im Güterverkehr auf der Straße sind Reifenpannen nicht nur ein Frage der Sicherheit, sondern auch ein Kostenfaktor. Fällt ein LKW unfallbedingt aus, kann das die ganze Logistikkette in Verzug bringen und Fuhrparkmanagern Zeit und Geld kosten. Der Reifenhersteller Michelin setzt für seinen Service „Tire Asset Management“ auf smarte Technologien. Neben RFID zur Übertragung der Sensordaten kommt dabei auch Graphtechnologie zum Einsatz.

Diabetes (Quelle: Pixabay/neo4i)

Mit Graphtechnologie gegen Diabetes

Um Wissenschaftlern einen besseren Zugriff auf Forschungsdaten zu bieten, baut das Deutsche Zentrum Für Diabetesforschung e.V. (DZD) ein standortübergreifendes Daten- und Knowledge Management auf. Auf Basis der Graphdatenbank Neo4j werden Metadaten aus Grundlagenforschung mit klinischen Studien verknüpft, um neue Muster und Zusammenhänge zu erkennen.

Neo4j Graph Personalstrukturen (Bild: Neo4j)

Wie Daimler komplexe Personalstrukturen abbildet

Während die digitale Transformation in der IT und dem Controlling schon zur Tagesordnung gehört, steht Human Resources oftmals noch am Anfang. Dabei gilt es auch hier, schnell wichtige Fragen zu klären: Wie lassen sich beispielsweise Personalengpässe ausgleichen? Wie können kurzfristig standortübergreifende Expertenteams gebildet werden?

Neo4j (Bild: Neo4j)

Wie sich relationale Datenbanken und Graphdatenbanken ergänzen

Der Wert und Nutzen des relationalen Datenbankmanagementsystems (RDBMS) von Oracle steht außer Frage. Für einen Großteil von Unternehmensanwendungen ist Oracle zu Recht die richtige Datenbanklösung. Wahr ist allerdings auch: Big Data verlangt mehr Agilität und höhere Performance, damit auch stark vernetzte Daten, problemlos abgefragt werden können.

Graph-Datenbanken werden relationale Datenbanken mittelfristig nicht ersetzen, aber sie liefern Funktionen, die andere Architekturen nicht bieten können. (Bild: Neo Technologies)

Datenbanken am Scheideweg

Bei Daten reicht “Big” nicht mehr aus – vielmehr geht es jetzt um eine “Vernetzung”. Wie Stefan Kolmar von Neo Technology in seinem aktuellen Blog für silicon.de erklärt, erkennen das auch immer mehr Unternehmen.

Smarte Technologien für intelligente Städte. Die Stadplanung von Morgen wird wohl nicht ohne umfassende Technologien auskommen. (Bild: Neo4j)

Smart City braucht smarte Tools

Graphtechnologie eignet sich für Netzwerke – und da gibt es durchaus Parallelen zu Städten, so Stefan Kolmar von Neo4j. Bei einer smarten Stadtverwaltung dreht sich auch alles um die intelligente Steuerung von Systemen.