Deutsche Unternehmen nicht gewappnet für Cyber-Bedrohungen

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Nur 48 Prozent der Unternehmen sperren den Zugang zu sensiblen Daten für bestimmte Mitarbeiter oder Mitarbeitergruppen. 24,5 Prozent der Unternehmen wissen nicht, wo ihre sensibelsten Daten gespeichert sind.

Das belegt eine aktuelle Studie des Research- und Analystenhauses techconsult im Auftrag von Proofpoint. Der Report mit dem Titel „Cybersecurity in Deutschland: Menschen und Daten besser schützen“ belegt auch, dass 57 Prozent der deutschen Unternehmen in den letzten 12 Monaten wenigstens eine Datenpanne und/oder den Verlust sensibler Informationen zu verzeichnen hatten. 17 Prozent der befragten Unternehmen hatten sogar mehrere IT-Sicherheitsvorfälle zu beklagen.

Die Ergebnisse der Studie von techconsult sind besorgniserregend. Obwohl im Allgemeinen ein wachsendes Bewusstsein für die vielfältigen Bedrohungen der Cybersicherheit zu konstatieren ist, hat sich dies noch nicht in konkreten Maßnahmen zur Informationssicherheit niedergeschlagen. Selbst IT-Sicherheitslösungen, die heutzutage eigentlich zum Standard gehören sollten, werden noch lange nicht von jedem Unternehmen genutzt. So setzen beispielsweise nur 40 Prozent der befragten Unternehmen Technologien für die Endgerätesicherheit ein, und bei Software zur Verhinderung von Datenverlusten (DLP: Data Loss Prevention) sieht es nicht besser aus. Gerade angesichts der geopolitischen Lage und wachsenden Bedrohungen muss man Unternehmen und Behörden dazu aufrufen, dringend Abhilfe zu schaffen.

Die neue Studie liefert eine Reihe weiterer aufschlussreicher Erkenntnisse:

• Nur 54 Prozent der befragten Unternehmen nutzen eine E-Mail-Sicherheitstechnologie, mit der sich ein gewisser Teil der per E-Mail eingehenden Bedrohungen abwehren lässt. Während 80 Prozent der Banken und Versicherungen diese Technologie bereits einsetzen, sind es im Handel nur 41 Prozent.

• Noch schlechter sieht es bei Cloud-Lösungen aus: Nur 41 Prozent der Unternehmen verfügen über Sicherheitslösungen, die Cloud-basierte Infrastrukturen und Anwendungen schützen. Auch hier sind Banken und Versicherungen mit über 53 Prozent führend, während die Dienstleistungsbranche mit knapp 35 Prozent das Schlusslicht bildet.

• Unter 40 Prozent der befragten Unternehmen nutzen eine Endpoint-Security-Technologie. Hier schneidet der Handel mit beinahe 18 Prozent am schlechtesten ab. Mit 22 Prozent bekleckern sich auch die öffentliche Verwaltung und der Non-Profit- Bereich sowie das Gesundheits- und Sozialwesen nicht mit Ruhm.

• Unternehmen setzen zunehmend Datensicherheitslösungen ein, die Künstliche Intelligenz bzw. Machine Learning nutzen. Bereits 59 Prozent aller Unternehmen in Deutschland vertrauen auf diese Technologien. Banken und Versicherungen nehmen mit beinahe 67 Prozent wieder die Führungsposition ein, während lediglich gut 46 Prozent in den Bereichen öffentliche Verwaltung, Non-Profit sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen auf Künstliche Intelligenz setzen. Überraschenderweise sind es die Großunternehmen, die nach eigenen Aussagen am wenigsten Lösungen mit Künstlicher Intelligenz bzw. Machine Learning einsetzen: 55 Prozent gegenüber 60 Prozent der Unternehmen mit 1.000 bis 2.000 Mitarbeitern und fast 64 Prozent der Unternehmen mit 2.000 bis 5.000 Mitarbeitern.

Proofpoint
Proofpoint, Inc. ist ein führendes Cybersicherheitsunternehmen. Im Fokus steht für Proofpoint dabei der Schutz der Mitarbeiter. Denn diese bedeuten für ein Unternehmen zugleich das größte Kapital aber auch das größte Risiko. Mit einer integrierten Suite von Cloud-basierten Cybersecurity-Lösungen unterstützt Proofpoint Unternehmen auf der ganzen Welt dabei, gezielte Bedrohungen zu stoppen, ihre Daten zu schützen und IT-Anwender in Unternehmen für Risiken von Cyberangriffen zu sensibilisieren. Führende Unternehmen aller Größen, darunter mehr als 75 Prozent der Fortune-100-Unternehmen, verlassen sich auf Proofpoints Sicherheits- und Compliance-Lösungen, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht, um ihre wichtigsten Risiken bei der Nutzung von E-Mails, der Cloud, Social Media und dem Internet zu minimieren.